Lüdenscheid: Nach Kirmes-Schüssen – Jugendlicher wegen vorsätzlichem Totschlag festgenommen

Gewahrsam? Festnahme? Was diese Polizei-Begriffe wirklich bedeuten

Gewahrsam? Festnahme? Was diese Polizei-Begriffe wirklich bedeuten

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Rasante Entwicklung nach den tödlichen Schüssen bei der Eröffnung der Steinert Kirmes in Lüdenscheid.

Wie die Polizei mitteilte, ist am Montagabend (23. Mai) ein Verdächtiger in Lüdenscheid festgenommen worden. Nur einen Tag später wurde ein Haftbefehl erwirkt.

Lüdenscheid: SEK-Einsatz nach Kirmes-Schüssen

Der Mann steht im Verdacht an dem tödlichen Streit am Wochenende in Lüdenscheid beteiligt gewesen zu sein. Ein Sondereinsatzkommando (SEK) hat den Verdächtigen fetsgenommen, teilte die Polizei mit. Zuvor hatte die Staatsanwaltschaft Hagen einen Durchsuchungsbeschluss seiner Wohnung erwirkt.

Am Dienstag (24. Mai) teilte die Polizei dann mit, dass durch die Staatsanwaltschaft Hagen ein Haftbefehl wegen vorsätzlichen Totschlags beim Amtsgericht Lüdenscheid erwirkt wurde. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen Jugendlichen mit Wohnsitz in Lüdenscheid.

Tödliche Schüsse auf Kirmes in Lüdenscheid – Fahndung läuft

Wie der Verdächtige ins Visier der Ermittler geraten ist, darüber liegen noch keine Erkenntnisse vor.

Am Montag hatte die Staatsanwaltschaft noch mitgeteilt, dass eine öffentliche Fahndung nach den Tätern mit Bildern aus Videomaterial vorbereitet werde (mehr dazu hier).

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40-Jähriger stirbt nach Kirmes-Schüssen in Lüdenscheid

Am Wochenende wurde ein 40-jähriger Mann aus Gummersbach am Kirmeseingang von Schüssen tödlich verletzt.

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Die Polizei fahndete im Anschluss nach sechs verdächtigen Jugendlichen, die zuvor mit einem 16-Jährigen und dessen Vater in Streit geraten sein sollen.

Sie werden folgendermaßen beschrieben:

  • Südländisches Erscheinungsbild
  • 16 bis 20 Jahre alt
  • Vier Personen waren dunkel gekleidet
  • Eine Person trug einen grauen Jogginganzug
  • Eine weitere Person hatte ein weißes T-Shirt an

Ob das Todesopfer in Verbindung mit den Jugendlichen steht, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. „Aber bislang deutet alles darauf hin, dass er ein völlig Unbeteiligter war“, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Montag gegenüber der „Westfalenpost“ mit. (at/ak)