Lotto: Frau aus Köln sahnt fetten Gewinn ab – doch dann macht sie einen gravierenden Fehler

Lotto: Die Frau aus Köln konnte ihr Glück kaum fassen. (Symbolbild)
Lotto: Die Frau aus Köln konnte ihr Glück kaum fassen. (Symbolbild)
Foto: imago images

Köln. Auf fast eine halbe Million hat sich eine Frau aus Köln gefreut. Satte 477.000 Euro im Lotto! Eine gewaltige Summe. Eine Dame (77) aus Köln erhielt am Montag einen überraschenden Anruf und konnte ihr Glück kaum fassen. Es war einfach zu schön, um wahr zu sein.

Doch der Lotto-Gewinn hatte einen Haken: Um die gewaltige Summe abzusahnen, sollte die 77-Jährige zunächst eine Gebühr bezahlen. Am späten Abend überreichte sie schließlich einem Mann 2.000 Euro - ein Fehler, wie sich wenig später herausstellen sollte.

Lotto-Gewinn entpuppt sich als Betrug – Frau aus Köln handelt schnell

Der Fremde hatte am Telefon behauptet, im Auftrag der Deutschen Bundesbank zu handeln. Er wies sie daraufhin, dass sie zunächst 4.700 Euro „für den Geldtransporter und fällige Gebühren“ zahlen müsse. Erst dann würde der Gewinn ausgezahlt.

Das machte die ältere Frau zunächst skeptisch. Doch letztlich ließ sie sich von dem seriös wirkenden Mann überzeugen und verabredete sich mit einem Boten (25) für den Abend. Dem Mann, der sich freundlich als „Peter“ vorstellte, übergab sie schließlich eine Anzahlung von 2.000 Euro.

Doch zur Sicherheit machte die 77-Jährige noch Fotos vom Geldabholer und seinem Auto.

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Nachbar verkündet bittere Wahrheit

Auch dem Nachbar kam der Vorfall komisch vor. Er schoss ebenfalls Fotos vom Kennzeichen des Autos und klärte die Kölnerin darüber auf, dass sie soeben Opfer eines Trickbetrugs geworden sei.

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Daraufhin meldete sich die Dame bei der Polizei. Am Dienstag erhielt sie dann den nächsten Anruf mit der Nachricht, dass es Probleme bei der Gewinnauszahlung gebe. Ihr würden nun die 2.000 Euro zurückgezahlt. Sie verabredete sich erneut mit dem Boten, verständigte aber dieses Mal die Polizei.

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Zivilfahnder schlagen zu

Am Abend erschien dann erneut der Bote des Vortags, tatsächlich mit den 2.000 Euro in der Tasche. Zivilfahnder der Polizei nahmen ihn sofort fest. Es handelt sich nach Angaben der Polizei um einen 25-jährigen Mann aus Mönchengladbach.

Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trickbetrugs. Nach seiner Vernehmung wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die Polizei rät: „Vorsicht bei solchen Gewinnspielversprechen - insbesondere dann, wenn zur Auszahlung der angeblichen Gewinnsumme zunächst finanzielle Vorleistungen eingefordert werden!“ (ak)

 
 

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