Lost Places in NRW: Mann fotografiert in verlassener Klinik – er kann nicht glauben, auf was er dort stößt

Lost Places in NRW: Ein Mann machte beim Fotografieren in einer verlassenen Klinik plötzlich einen erschreckenden Fund. (Symbolbild)
Lost Places in NRW: Ein Mann machte beim Fotografieren in einer verlassenen Klinik plötzlich einen erschreckenden Fund. (Symbolbild)
Foto: imago images / Rolf Kremming

Erschreckender Fund in einem „Lost Place“ in NRW!

Kim Brosien aus NRW hat bei seiner Arbeit als Fotograf sogenannte Lost Places aufgesucht, um dort besondere Fotos zu machen. Also ging er in eine verlassene Klinik am Rande von NRW. Doch machte er einen Fund, den er nicht glauben konnte.

Der Vorfall ist in der Tat erschreckend.

Lost Places in NRW: Mann macht unglaublichen Fund in verlassener Klinik

In Wilkenberg, einem kleinen Ort in Meinerzhagen, rund 70 Kilometer südlich von Dortmund, steht schon seit Längerem eine Klinik still. Die verlassene Klinik war einst Anlaufstelle für psychosomatische Erkrankungen, doch davon ist heute nichts mehr zu sehen - eigentlich, denn der Fotograf Kim Brosien hat im Inneren der Klinik Anderes entdeckt.

Bei der Entwicklung der Aufnahmen in Lost Places in NRW entdeckte er nämlich unerwartet persönliche Daten, die auf den Betrieb der alten Klinik zurückgehen. Neben offen herumliegenden Medikamenten soll er sogar auch Akten mit Namen ehemaliger Patienten gefunden haben, wie das regionale Nachrichtenportal „come on“ berichtet.

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Die brachliegende Klinik, gehöre laut Alexander Hoffmann, Pressesprecher des Landesbetriebes Bau und Immobilien Hessen (LBIH), seit Januar 2018 dem Nachbarland Hessen. Entgegen der Fotoaufnahmen erklärt Hoffmann: „Da die Abwicklung des Klinikbetriebs bereits viele Jahre vor der Feststellung des Fiskuserbrechts erfolgte, war seinerzeit durch die damals Verantwortlichen auch grundsätzlich eine Räumung und Entsorgung vorgenommen worden. Diverse Reste von Papieren und Medikamenten in Keller- und Nebenräumen wurden durch die vom Land Hessen nach der Erstbegehung der Immobilie getroffenen Maßnahmen (...) zunächst im üblichen Maß hinreichend gesichert.“

Weiter seien bei der Erstbegehung damals „Einbruchsspuren an nahezu allen Fenstern und Türen festgestellt“ worden, woraufhin eine Firma die Vorhängeschlösser und Ketten am Haupteingang ausgetauscht habe. Zudem erfolgen regelmäßig Rückschnitte der Bäume und Hecken. Dennoch seien „seit der Erstbegehung immer wieder eingeschlagene Fenster oder aufgebrochene Türen festgestellt (worden), die umgehend wieder verschlossen wurden“, so Hoffmann.

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Lost Places in NRW: „Ich wollte verhindern, dass jemand zu Schaden kommt“

Trotzdem liegen in der verlassenen Klinik offenbar weiterhin sogar persönliche Dokumente ehemaliger Patienten herum, die beim Betreten des Gebäudes durchaus eingesehen werden können. Kim Brosien zeigt sich daher beruhigt darüber, dass das Gebäude künftig gesichert ist, wie „come on“ schreibt. „Ich wollte danach verhindern, dass jemand zu Schaden kommt und sensible Daten am Ende noch missbraucht werden“, erklärt er zu seinen Fotos.

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