Lkw-Crash auf der A3 am Kreuz Hilden: Hier hatten sich kilometerlange Staus gebildet

Nach einem Lkw-Unfall im Kreuz Hilden iwar nur ein Fahrstreifen frei. (Symbolbild)
Nach einem Lkw-Unfall im Kreuz Hilden iwar nur ein Fahrstreifen frei. (Symbolbild)
Foto: Fabian Sommer / dpa

Hilden. Zu einem Lkw-Unfall ist es am Mittwochmorgen auf der A3 Oberhausen in Richtung Köln im Kreuz Hilden gekommen. Ein Lkw-Fahrer (39) aus Rumänien hat sich gegen 3.26 Uhr quer zur Fahrbahn gedreht und ist gegen die Leitplanke geprallt. Nach ersten Ermittlungsstand geht die Polizei von einem platten Reifen aus, der das Schleudern auslöste.

Andere Fahrzeuge waren nicht an dem Unfall beteiligt. Niemand wurde verletzt. Die Bergungsarbeiten verzögerten sich, weil sich das Fahrzeug in der Leitplanke verkeilt hatte. Auch der Dieseltank war beschädigt. 200 Liter Benzin liefen aus.

Mehr als zehn Kilometer Stau auf der A3 in Richtung Köln

In Richtung Köln war wegen der Bergungsarbeiten nur ein Fahrstreifen von drei möglichen Fahrstreifen frei. Hier musstest du laut WDR Verkehr mehrere Stunden Wartezeit einplanen. Es hat sich bis auf 12 Kilometer weit gestaut, so die Polizei. Auch die Verbindungen zur A46 und die Abfahrten zwischen Kreuz Ratingen-Ost und Kreuz Hilden waren dicht. Gegen 9.30 Uhr war die Fahrtrichtung wieder komplett frei gegeben.

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Stau legt die Verbindung in den Süden lahm

Die Polizei macht das Ausmaß des Staus deutlich: Im Prinzip musste man sich schon im Ruhrgebiet oder am Kreuz Breitscheid überlegen, wie man in den Süden nach Köln oder Frankfurt komme. Und da gab es halt nicht viele Möglichkeiten, so ein Polizeisprecher.

Der Sachschaden wird auf 80.000 Euro geschätzt. (jk)

 
 

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