Düsseldorf

LKW schiebt Terror-Sperre in Düsseldorf einfach zur Seite

In Düsseldorf hat ein LKW ausversehen Beton-Poller verschoben. (Symbolbild)
In Düsseldorf hat ein LKW ausversehen Beton-Poller verschoben. (Symbolbild)
Foto: imago/ Gottfried Czepluch
  • Terror-Schutz kann oft keine LKW aufhalten
  • Beton-Klotz in Düsseldorf 30 Zentimeter verschoben
  • Poller sollen vor allem Gefühl von Sicherheit vermitteln

Düsseldorf. Riesige Betonklötze sollen die Düsseldorfer Innenstadt vor Terrorangriffen schützen. Die überdimensionalen Lego-Steine sollen zum Beispiel LKW aufhalten, wenn diese für einen Anschlag benutzt würden. So ganz klappt das wohl aber nicht.

LKW verschiebt Beton-Poller

In der Düsseldorfer Altstadt hatte ein LKW diese schweren Beton-Poller einfach verschoben, berichtet die WAZ. Demnach hatte ein Lastwagen-Fahrer versucht durch eine Lücke zwischen den Klötzen hindurch zu fahren - und dabei versehentlich die Sperre einfach um 30 Zentimeter verschoben.

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Passanten hätten genug Zeit sich in Sicherheit zu bringen

Aber: Die Steine sollen zumindest eine möglichst hohe Hemmschwelle schaffen. Außerdem sollen Passanten gewarnt werden und sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, falls ein LKW zwischen den Klötzen herzufahren versucht.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Dekra getestet, ob ein LKW die Klötze verschieben kann. Bei einer Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometern kann demnach ein zehn Tonnen schwerer LKW die Blöcke zur Seite schieben - und weiterfahren.

Beton-Klötze nur vorübergehende Lösung

In Düsseldorf werde wohl über Alternativen nachgedacht, die permanent im Boden verankert würden. Für solche Alternativen bräuchte es aber mehr Zeit. Auch in Duisburg und Essen wird über Möglichkeiten nachgedacht die Innenstädte besser vor Anschlägen zu schützen.

Den ganzen Artikel der WAZ findest du hier.

 
 

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