Essen

Nach Orkantief „Friederike“ - Zahl der Toten gestiegen, volle Straßen am Morgen

So hart traf „Friederike“ das Ruhrgebiet

So hart traf „Friederike“ das Ruhrgebiet

Am Jahrestag von „Kyrill“ wütete der Sturm „Friederike“ im Ruhrgebiet und hinterließ eine Schneise der Verwüstung.

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  • Sturmtief „Friederike“ wütete über Deutschland und richtete schwere Schäden an
  • Am Nachmittag flaute der Sturm in NRW langsam ab
  • Drei Menschen wurden in NRW durch den Sturm getötet, in Sundern und Thüringen starben Feuerwehrmänner bei einem Einsatz, ein Kollege wurde schwer verletzt
  • Die Feuerwehren im Ruhrgebiet und andernorts waren im Dauereinsatz
  • Bahnverkehr auch am Freitag mit heftigen Problemen

Essen. Orkanböen im Ruhrgebiet - ausgerechnet am Jahrestag vom Mega-Sturm Kyrill! Orkan-Böen von bis zu 130 km/h brausten über das Ruhrgebiet.

Die Auswirkungen waren verheerend. Ein Mann in Emmerich wurde von einem Baum erschlagen, in Lippstadt kam ein 68-jähriger Lkw-Fahrer bei einem sturmbedingten Verkehrsunfall ums Leben. Im sauerländischen Sundern starb ein Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr bei einem Sturm-Einsatz. In Thüringen starb ein weiterer Feuerwehrmann. Insgesamt kamen acht Menschen ums Leben.

Mindestens 10 Menschen wurden bei witterungsbedingten Verkehrsunfällen schwer, 31 leicht verletzt. Bei anderen Sturmeinsätzen wurden 16 Menschen verletzt.

Auch am Freitag fallen Züge aus, viele Pendler sind offenbar aufs Auto umgestiegen: Auf den Autobahnen in NRW staute sich am Morgen der Verkehr:

Viele Dächer wurden abgedeckt, Bäume knickten um. Duisburg ließ sogar die Sirenen heulen, um die Menschen vor dem Sturm zu warnen.

Die genauen Entwicklungen kannst du in unserer Chronik nachlesen: