NRW: Feuerwehrmann (19) stirbt nach Gasexplosion – Staatsanwaltschaft hat grausamen Verdacht nach DIESEM Fund

In Lienen starb ein Feuerwehrmann (19) nach einer Gasexplosion.
In Lienen starb ein Feuerwehrmann (19) nach einer Gasexplosion.
Foto: dpa, Freiwillige Feuerwehr Lienen

Lienen. Schlimmes Unglück in NRW! Am Samstag ist ein 19 Jahre alter Feuerwehrmann nach einer Gasexplosion in einem Mehrfamilienhaus in Lienen (Kreis Steinfurt) ums Leben gekommen.

Nun hat die Staatsanwaltschaft einen schlimmen Verdacht.

Die Bewohner hatten das Haus in NRW am Samstagmorgen verlassen, nachdem sie einen Gasgeruch wahrgenommen hatten. Sie alarmierten die Feuerwehr, welche sich nach ihrem Eintreffen auf die Suche nach der Quelle des Geruchs begab.

NRW: Explosion vorsätzlich verursacht?

Doch dann kam es gegen 11.30 Uhr zu einer überraschenden Explosion. Das Gebäude ist zur Hälfte eingestürzt. Dabei wurden mehrere Feuerwehrkräfte im Keller des Gebäudes eingeschlossen. Ein Feuerwehrmann konnte lebend gerettet werden, der 19-Jährige starb.

Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt von der Staatsanwaltschaft Münster teilt mit: „Die intensiven Ermittlungen am Wochenende deuten daraufhin, dass die Explosion durch Gasaustritt vorsätzlich herbeigeführt wurde. Die Ermittlungen hierzu stehen noch ganz am Anfang."

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Im Keller des Haues konnte eine Gasflasche gefunden werden. Vermutlich ist das Gas aus dieser Flasche ausgetreten. „Das Wohngebäude ist einsturzgefährdet und kann aktuell nicht betreten werden“, erklärte der Leiter der Mordkommission Kriminalhauptkommissar Frank Schneemann. „Das erschwert die Tatortaufnahme und die Spurensuche. Aktuell vernehmen wir Zeugen und gehen ersten Hinweisen nach."

Der Teenager, der ehrenamtlich für die Feuerwehr tätig war, starb durch die Explosion. Vier weitere Feuerwehr erlitten zum Teil schwere Verletzungen. Für die Rettung mussten zunächst eingestürzte Betonteile, die sich ineinander verkeilt hatten, beiseite geräumt werden.

Die Feuerwehr Lienen ist in tiefer Trauer und postete am Sonntag emotionale Worte: „Auch Stunden und Tage nach diesem Unglück macht es uns sprachlos, diesen Verlust zu begreifen.“ (jg/mia mit dpa)

 
 

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