Lieferando in Köln: Frau bekommt 21 Lieferungen an einem Tag – dahinter steckt ein mieser Bestell-Trick

Lieferando in Köln: Wegen einer miesen Masche bekam eine Frau in Köln 21 Lieferando-Lieferungen an einem Tag.
Lieferando in Köln: Wegen einer miesen Masche bekam eine Frau in Köln 21 Lieferando-Lieferungen an einem Tag.
Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jan Woitas

Köln. In Köln treiben Betrüger ihr Unwesen und sorgen mit miesen Tricks dafür, dass viele Lieferando-Bestellungen ins Leere laufen.

Laut „Express.de“ klingelte es bei einer Frau aus Köln sogar 21 Mal am selben Tag und das, obwohl sie nichts bestellt hatte. Für die Lieferdienste sind diese Fake-Bestellungen mehr als ärgerlich – doch Lieferando bietet ihnen wenig Hilfe.

Lieferando in Köln: Fake-Bestellungen sind für Lieferdienste richtig teuer

Gerade in Lockdown-Zeiten haben Lieferdienste besonders viel zu tun. Da ist es mehr als ärgerlich, wenn man ständig Zeit, Geld und vor allem Mühe in Bestellungen investiert, die online von Betrügern getätigt werden.

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Das ist die Stadt Köln:

  • wurde im Jahr 50 als Colonia von den Römern zur Stadt erhoben
  • Sitz weltlicher und kirchlicher Macht im Heiligen Römischen Reich; Sitz des Erzbistums Köln, der größten römisch-katholischen Diözese Deutschlands
  • eines der wichtigsten Standorte der Chemie- und Automobilindustrie (u.a. Ford, Toyota, Lanxess)
  • mit rund 1,1 Millionen Einwohnern (Stand: Dezember 2019) die bevölkerungsreichste Stadt in NRW und die viertgrößte in Deutschland (nach Berlin, Hamburg und München)
  • weltbekannte Sehenswürdigkeit: der Kölner Dom
  • Oberbürgermeisterin ist Henriette Reker (parteilos

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In Köln häufen sich die Vorfälle von Fake-Bestellungen. Die Übeltäter bestellen dabei Essen an eine fremde Adresse und geben als Zahlmethode Barzahlung an. Die Handynummern, die sie in ihrer Bestellung hinterlegen, sind natürlich auch falsch. So kommt es häufig vor, dass Lieferanten vor verschlossenen Türen stehen oder von Menschen empfangen werden, die von der Lieferung gar nichts wissen.

So passierte es einem Lieferboten aus Köln beispielsweise schon, dass er mit drei weiteren Fahrer vor einer verschlossenen Tür stand. Wie er „Express.de“ berichtet, fand dies seinen Höhepunkt darin, das ihm eines Tages eine Dame die Tür öffnete und berichtete, dass er schon der 21. Lieferbote sei, der irrtümlich Essen zu ihr bringen wolle.

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Lieferando scheint sich bei dieser Art von Auffälligkeiten nicht einzuschalten. Jedenfalls fiel wohl niemandem auf, dass 21 Essenslieferungen an einem Tag zur selben Adresse eher ungewöhnlich sind. Die Restaurants haben lediglich die Möglichkeit, bei Verdacht auf Fakes die Bestellung zu stornieren. Auf den Kosten für die nichts auslieferbaren Speisen bleiben sie am Ende sitzen. (cm)

 
 

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