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Leverkusen: Nach Chempark-Explosion – wie giftig war die Rauchwolke? Experten nennen jetzt erste Details

Leverkusen: Nach Chempark-Explosion – wie giftig war die Rauchwolke? Experten nennen jetzt erste Details

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Leverkusen: Jetzt hat das Landesumweltamt erste Details zur Schadstoffbelastung der Rauchwolke genannt. (Symbolbild) Foto: IMAGO / Xinhua

Leverkusen. 

Furchtbare Szenen haben sich in Leverkusen abgespielt!

Am Dienstag kam es im Chemiepark in Leverkusen-Bürrig zu einer schweren Explosion in dem Tanklager einer Müllverbrennungsanlage. Die Explosion war viele Kilometer weiter zu hören, sorgte für eine riesige Rauchwolke über der Stadt. Auch Tage später beschäftigt Leverkusen noch das Unglück.

  • Mindestens fünf Menschen kamen bei dem Unglück in Leverkusen ums Leben
  • 31 Mitarbeiter wurden insgesamt verletzt, fünf von ihnen schwer
  • Zwei Personen werden immer noch vermisst, die Betreiberfirma geht aber davon aus, dass sie nicht mehr lebend gefunden werden

Leverkusen: Nach Explosion im Chempark – mindestens fünf Menschen tot

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Samstag, 31. Juli

08.26 Uhr: Giftige Stoffe bei Explosion in Leverkusen freigesetzt? Landesumweltamt mit Entwarnung

Nach der Explosion in der Leverkusener Müllverbrennungsanlage hat das NRW-Landesumweltamt (LANUV) eine erste vorsichtige Entwarnung zu den freigesetzten Stoffen gegeben. In den nach der Detonation und dem anschließenden Tanklager-Brand niedergegangenen Rußpartikeln seien keine Rückstände von Dioxin und dioxinähnlichen Stoffen festgestellt worden. Bei den Polychlorierten Biphenylen (PCB) und den Polyzyklischen Aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) seien sehr geringe Werte gemessen worden.

Zugleich kündigte das Amt an, die betroffenen Areale auch noch auf andere Stoffe absuchen zu wollen, die noch nicht Teil der Analyse waren.

Donnerstag, 29 Juli

15.54 Uhr: Wie die Staatsanwaltschaft und die Polizei Köln bekanntgaben, wurden am Donnerstag (29. Juli) aus den Trümmern drei weitere Menschen tot geborgen. Aussagen zum Alter der Getöteten werden die Ermittlungsbehörden bis zur abschließenden Identifizierung nicht bekannt geben.

07.08 Uhr: Am Donnerstag wollen die Ermittler auf das Gelände gehen, um unter anderem nach der Ursache der heftigen Explosion zu suchen. Geplant sei eine erste Begehung mit einem Sachverständigen und einem Verantwortlichen des betroffenen Chemparks, erklärte ein Polizeisprecher.

Bei der Kölner Polizei wurde eine Ermittlungsgruppe eingerichtet. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung und fahrlässiges Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion gegen unbekannt.

Die Ermittler richten sich allerdings auf schwierige Arbeitsumstände im Leverkusener Chempark ein – der Einsatz werde vermutlich mehrere Tage dauern. „Das Betreten des Schadensortes ist für Rettungskräfte und Brandermittler weiterhin nur stark eingeschränkt möglich“, hatte die Polizei am Mittwoch erklärt. Um sich einen Überblick zu verschaffen, würden zum Beispiel Drohnen eingesetzt.

Durch die Explosion am Dienstagmorgen waren mindestens zwei Menschen getötet worden. 31 wurden nach Angaben der Chempark-Betreiberfirma Currenta verletzt. Fünf Menschen werden vermisst. Die Hoffnung, noch Überlebende zu finden, ist minimal.

Das nordrhein-westfälische Landesumweltamt (LANUV) arbeitet unterdessen weiter an einer Analyse der Stoffe, die mit der Rauchwolke nach der Explosion in die umliegenden Wohngebiete getragen wurden. „Bislang liegen aus diesen Untersuchungen noch keine Ergebnisse vor“, hatte das Umweltamt am Abend betont. Ergebnisse seien erst Ende der Woche zu erwarten.

Mittwoch, 28. Juli

21.39 Uhr: Bei der gewaltigen Explosion am Dienstagmorgen im Chempark waren mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Bei fünf weiteren Vermissten ging die Betreiberfirma Currenta am Mittwoch davon aus, dass sie nicht mehr lebend gefunden werden.

17.44 Uhr: Das Betreten des betroffenen Gebietes im Chempark ist für Rettungskräfte und Brandermittler weiterhin nur stark eingeschränkt möglich, wie die Polizei mitteilt. Die Suche nach den Vermissten habe Priorität. Um sich einen Überblick von den noch nicht betretbaren Bereichen zu machen, setzten die Einsatzkräfte Drohnen ein. Mehrere Sachverständige unterstützen die Ermittlungen. Der Einsatz von Feuerwehr und Polizei am Brandort wird aller Voraussicht nach noch mehrere Tage andauern.

16.37 Uhr: Weiterhin gibt die Polizei keine Angaben zum Alter der Getöteten bis zur abschließenden Identifizierung preis. Nun werde die Obduktion der Verstorbenen veranlasst. Ein Mensch wurde am Montag tot geborgen, ein weiterer erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen.

16.33 Uhr: Die Polizei Köln hat gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Köln eine Ermittlungsgruppe eingerichtet, die nun herausfinden soll, wie es zu der verheerenden Explosion gekommen ist. „Das wegen des Anfangsverdachts des fahrlässigen Herbeiführens eine Sprengstoffexplosion und fahrlässiger Tötung aufgenommene Ermittlungsverfahren richtet sich gegen Unbekannt“, teilte die Polizei mit. Ein Sprecher sagte, es gehe darum, zu prüfen, ob menschliches Fehlversagen zu der Detonation geführt haben könnte.

15.16 Uhr: Das nordrhein-westfälische Landesumweltamt (LANUV) geht nach der Explosion im Leverkusener Chempark von „Dioxin,- PCB- und Furanverbindungen“ aus, die über die Rauchwolke in umliegende Wohngebiete getragen wurden. Nach Informationen des Amtes hätten in den betroffenen Tanks unter anderem auch chlorierte Lösungsmittel gelagert, teilte ein Sprecher am Mittwoch mit.

„Daher gehen wir derzeit davon aus, dass über die Rauchwolke Dioxin,- PCB- und Furanverbindungen in die umliegenden Wohngebiete getragen wurden“, hieß es. In welcher Konzentration dies tatsächlich geschehen sei, werde aber aktuell noch untersucht. Die Untersuchungen seien recht aufwendig.

14.19 Uhr: Chempark-Leiter Lars Friedrich hat sich in einem Video auf Twitter zu der aktuellen Lage persönlich zu Wort gemeldet. „Wir haben über die Nacht Sicherungsmaßnahmen durchgeführt, die Suche geht weiter, wir bereiten vor, dass die Ermittlungsbehörden hier an den Einsatzort kommen“, erklärt er.

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Zu den noch immer fünf vermissten Menschen sagt Friedrich: „Hoffnung, auf ein Finden der fünf vermissten Personen, schwindet bei mir persönlich.“

Dienstag, 27. Juli

22.17 Uhr: Noch ist immer noch nicht klar, welche Stoffe freigesetzt wurden. Der Chempark-Leiter Lars Friedrich erläutert in einem Video bei Twitter, dass Lösungsmittel verbrannt wurden. Welche Stoffe dabei freigesetzt wurden, werde nun gemeinsam mit den Behörden ermittelt. Die Ursache für die Detonation ist weiter unklar.

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21.13 Uhr: Nach Angaben des nordrhein-westfälischen Innenministers Herbert Reul (CDU) bestand bei einem zweiten Tank Explosionsgefahr. Der Tank habe 100.000 Liter hochentzündliche, giftige Abfallstoffe enthalten, sagte Reul am Dienstag. Die Feuerwehr habe die Gefahr aber bannen können. Nach Reuls Angaben waren allein 300 Feuerwehrleute im Einsatz.

20.14 Uhr: Mehrere Beschäftigte wurden am Dienstagabend noch vermisst. „Die Suche nach den Vermissten läuft weiter auf Hochdruck. Leider schwindet die Hoffnung, sie lebend zu finden, zusehends“, sagte Chempark-Leiter Lars Friedrich laut Mitteilung. Die Zahl der Verletzen wurde vom Betreiber wie von der Polizei mit 31 angegeben.

19.55 Uhr: Leverkusens Oberbürgermeister Uwe Richrath (SPD) sprach von einem „tragischen Tag“ für die Stadt mit ihren mehr als 167.000 Einwohnern, die eng mit der Chemie verbunden sei. Auch er selbst habe die Erschütterung gespürt.

19.29 Uhr: Bei den Rettungsarbeiten nach der Explosion im Leverkusener Chempark ist ein zweites Todesopfer gefunden worden. Das teilte der Betreiber Currenta am Dienstagabend mit.

18.30 Uhr: Der Brand im Entsorgungszentrum Bürrig ist unter Kontrolle, teilte die Stadt am Abend mit. Da die Luftmessungen des Landesamtes (Lanuv) unauffällig waren, können die Fenster wieder geöffnet werden. Weiter heißt es: „Es handelt sich um cent- bis eurogroße Partikel, die eine ölige Konsistenz haben. Deshalb gilt die Empfehlung: Bitte keinen Ruß mit in die Wohnung tragen, das heißt die Schuhe ausziehen und vor der Haustür lassen.“

17.51 Uhr: Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat nach der Explosion im Chempark Leverkusen Familien und Mitarbeitern sein Mitgefühl ausgesprochen. Zugleich dankte er am Dienstag den Rettungskräften, „die durch ihren mutigen Einsatz Schlimmeres verhindert“ hätten und weiter unter Hochdruck nach Vermissten suchten, wie die Staatskanzlei mitteilte.

https://twitter.com/DerPoet5/status/1419964888261304333?ref_src=twsrc%5Etfw

16.40 Uhr: Nach der Explosion mit anschließendem Brand in einem Tanklager in Leverkusen sollen Bürgerinnen und Bürger im besonders betroffenen Stadtteil Bürrig „bis auf Weiteres zur Vorsicht weiterhin Fenster und Türen geschlossen“ halten. Für das übrige Stadtgebiet hob die Stadt diese Warnung am Dienstagnachmittag auf. Die Luftqualität werde durch ein Messfahrzeug des Landesumweltamtes (LANUV) weiter kontinuierlich überwacht. Aktuell seien keine erhöhten Schadstoffbelastungen in der Luft messbar.

16.23 Uhr: 31 Mitarbeiter werden aktuell medizinisch versorgt. Fünf von ihnen erlitten schwere Verletzungen. Vier weitere gelten aktuell als vermisst. Die Polizei erklärt weiter: „Bislang wurde ein Mensch tot geborgen. Aussagen zur Identität, Alter und den Todesumständen wird die Polizei zum Schutz der Angehörigen nicht veröffentlichen.“

15.49 Uhr: Die Feuerwehr in Dortmund hat nun auch die Anwohner in der Ruhrgebietsstadt vor der Rauchwolke gewarnt. Sie könne zu Geruchsbelästigungen in der Revierstadt führen, obwohl Dortmund rund 60 Kilometer von Leverkusen entfernt liegt. Anwohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten.

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15.30 Uhr: Immer noch sei es unklar, ob bei dem Brand giftige Substanzen freigesetzt worden seien. Die Analyse laufe noch, sagte der Leiter des Chemparks, Lars Friedrich, am Dienstag bei einer Pressekonferenz. Deshalb schließe er nichts aus. Die Warnlage sei noch nicht komplett zurückgenommen worden. Die Menschen im Umfeld des Chemparks seien weiter zur Vorsicht aufgerufen.

15.21 Uhr: Die Erschütterung bei der schweren Explosion im Leverkusener Chempark ist auch noch viele Kilometer entfernt zu spüren gewesen. Mehrere Stationen des Geologischen Dienstes Nordrhein-Westfalen hätten die Explosion gemessen, sagte ein Seismologe am Dienstag. Unter anderem sei sie auch an einer Station im Hespertal, rund 40 Kilometer nördlich von Leverkusen, registriert worden.

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14.50 Uhr: Der Rauch könnte nach derzeitigem Windstand auch bis ins Ruhrgebiet ziehen. Wie Thomas Gerwin vom Deutschen Wetterdienst (DWD) gegenüber den ‚Ruhrnachrichten‘ erklärt, könne der giftige Rauch aus Leverkusen über Solingen, Wuppertal, Hattingen und Bochum ziehen.

14.31 Uhr: Obst und Gemüse sollen vor dem Verzehr abgewaschen werden. Sie könnten mit Giftstoffen überzogen sein, erklärt Leverkusens Bürgermeister Uwe Richrath.

14.20 Uhr: Ein Mann trug schwere Brandverletzungen. „Lebensgefahr ist real vorhanden“, so Lars Friedrich. Die Identität des Toten sei noch nicht abschließend geklärt.

14.13 Uhr: „Folgen für die Betroffenen haben Spuren bei unseren Einsatzkräften hinterlassen“, sagt Stephan Hummel von der Werkfeuerwehr. Es seien schlimme Bilder gewesen, die sich den Einsatzkräften geboten haben.

14.10 Uhr: „Eine schwere Stunde“, so Lars Friedrich vom Chempark Leverkusen, habe man heute erleben müssen.

„Unsere Gedanken gelten den Angehörigen“, so Friedrich weiter.

13.30 Uhr: Die Explosion sorgt für Stau. Derzeit hat die Polizei das Autobahnkreuz Leverkusen-West, die A1 zwischen dem Kreuz Köln-Nord und dem Kreuz Leverkusen sowie der Westring in Leverkusen gesperrt.

13:03 Uhr: Der Chempark ist nach Unternehmensangaben einer der größten Chemieparks Europas. An den drei Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen sind über 70 Firmen angesiedelt.

13:01: Erste Luftmessungen der Umweltschutzeinheiten im Kölner Norden ergaben laut Feuerwehr gegen Mittag, dass derzeit keine Gefahr für die Bevölkerung bestehe. Die Messungen würden fortgesetzt. Gleichwohl wurden Autofahrer aufgefordert, Fahrzeugfenster geschlossen zu halten und die Lüftungen auszustellen.

12:53 Uhr: Weiterhin wird in Leverkusen gewarnt: Fenster und Türen bitte geschlossen zu halten. Die weithin sichtbare Rauchsäule zieht nun laut Stadt Leverkusen nach Opladen. Luftmesswagen sind im Einsatz.

12:52 Uhr: Bislang wurden vier Schwerverletzte und zwölf Verletzte geborgen. Fünf Personen werden vermisst, so die Stadt Leverkusen.

12:31 Uhr: Nun ist mehr zu den Hintergründen bekannt. Demnach sei es am Vormittag im Tanklager im Entsorgungszentrum im Stadtteil Bürrig zu der Explosion gekommen. In der Folge sei ein Feuer ausgebrochen. Die Ursache blieb weiterhin unklar.

12:18 Uhr: Gegenüber Express.de erklärte ein Sprecher, dass es mindestens zwei Schwerverletzte gebe.

11:16 Uhr: Explosion im Chempark Leverkusen – Anwohner teilen heftige Videos und Bilder

Auf Twitter tauchen immer mehr Video- und Fotoaufnahmen der Explosion auf. Eine dicke schwarze Rauchwolke steigt vom Gelände der Entsorgungsanlage auf:

https://twitter.com/Vatozgaming/status/1419932436050419729?ref_src=twsrc%5Etfw

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10:41 Uhr: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ordnete das Ereignis in die Warnstufe „Extreme Gefahr“ ein

Wie die Deutsche Presseagentur berichtet, hat die Betreiberfirma Currenta bestätigt, dass es im Chempark Leverkusen am Dienstagmorgen zu einer Explosion gekommen ist. Die Ursache sei unbekannt. Die Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ordne das Ereignis in die Warnstufe „Extreme Gefahr“ ein, so dpa weiter. Einsatzkräfte der Werksfeuerwehr und Luftmesswagen sind im Einsatz.

10:29 Uhr: Schwere Explosion in Leverkusen – Video zeigt riesige Rauchwolke

Es soll zu einem Zwischenfall an der Müllverbrennungsanlage in Bürring gekommen sein, die Warn-App NINA habe ausgelöst, so „Radio Leverkusen“.

Was vorgefallen ist, ist noch unklar, doch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) warnt die Bevölkerung von Leverkusen-Bürrig auf seiner Webseite: „Schließen Sie Türen und Fenster, gehen Sie in ein Gebäude, rufen Sie die 112 nur an, wenn Sie Angaben zum Geschehen machen können.“

Auf Twitter teilt ein Nutzer ein Video der riesigen Rauchwolke:

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