Lebensgefahr! Reichsbürger (54) will Haus nicht räumen - Neuer Besitzer trennt ihm mit Kettensäge die Knochen durch

Im Streit griff ein Mann aus Werdohl zur Kettensage und trennte einem 54-Jährigen fast die Arme ab. (Symbolbild)
Im Streit griff ein Mann aus Werdohl zur Kettensage und trennte einem 54-Jährigen fast die Arme ab. (Symbolbild)
Foto: Maurizio Gambarini/Symbolbild
  • Streit um ein Haus in Schalksmühle endet blutig
  • Werdoler attackiert 54-Jährigen mit Kettensäge
  • Opfer verblutet fast

Schalksmühle. Ein 54-jähriger bundesweit als „Reichsbürger“ bekannter Mann aus Schalksmühle im Sauerland schwebte am Donnerstag in Lebensgefahr: Ein Werdohler (37) hat ihm mit einer Kettensäge beide Unterarme fast komplett durchgesägt. Das berichten die „Ruhr Nachrichten“ (RN) .

Die beiden Männer stritten wohl wegen des zwangsversteigerten Hauses, das dem Älteren zuvor gehörte. Er habe sich seit August 2015 geweigert, dort auszuziehen.

Opfer drohte zu verbluten

Der Streit zwischen Vorbesitzer und dem neuen Miteigentümer aus Werdohl schaukelte sich so hoch, dass der Jüngere zur Kettensäge griff und dem 54-Jährigen damit die Knochen beider Unterarme nahezu vollständig durchtrennte.

Der Verletzte kam per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus. Er drohte zu verbluten. Eine Not-Operation rettete sein Leben.

Der Angreifer ließ sich laut RN widerstandslos abführen, sei aber aus der Untersuchungshaft wieder entlassen. (lin)

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