Lebensgefahr! 80 Schulkinder waren in diesem Reisebus unterwegs - und der war überhaupt nicht mehr fahrtüchtig

Ziemliche Schräglage: Dieser Reisebus hätte niemals fahren dürfen. Seine Passage: 80 Schulkinder.
Ziemliche Schräglage: Dieser Reisebus hätte niemals fahren dürfen. Seine Passage: 80 Schulkinder.

Köln. Dieser Reisebus ist eine einzige Schrottkiste - und trotzdem hatte er 80 Schulkinder an Bord. Am Freitagnachmittag zog die Autobahnpolizei auf der A4 den Bus eines Reiseunternehmens aus dem Rhein-Erft-Kreis aus dem Verkehr.

Den Beamten war auf Höhe der Rodenkirchener Brücke aufgefallen, dass er mit einer bedrohlichen Schräglage unterwegs war. An einer Kontrollstelle zeigte sich das wahre Ausmaß der Mängel am Bus.

Das schockierende Ergebnis: Federung im Eimer, daher die Schräglage. Der Einklemmschutz der Türen war defekt, gerade bei Kindern als Passagiere hätte das schlimm enden können.

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Der Anhänger des Busses wies noch mehr Macken auf: Die Bremsen waren völlig kaputt. Bei einer Vollbremsung wäre das gesamte Fahrzeug unweigerlich ausgebrochen.

Dazu war der Anhänger komplett falsch montiert, die Vorderachse schwebte fast in der Luft. „Traktion, Brems- und Fliehkräfte hätte sie in diesem Zustand nicht auffangen können“, schreibt die Polizei in ihrem Bericht.

Das Reiseunternehmen musste für die Reisegruppe umgehend einen Ersatzbus stellen. So kamen die Kinder zumindest in den Genuss, auf den letzten Kilometern nach Pulheim in einem nunmehr hochmodernen, verkehrssicheren Reisebus chauffiert zu werden.

Den Fahrer und das Reiseunternehmern erwartet nun ein dickes Bußgeld. (ds)

 
 

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