Lamborghini-Raser aus NRW gefasst: Weil er zu schnell fuhr, verlor eine Frau ihr Leben

Dieser Lambo-Raser aus NRW soll an einem tödlichen Unfall auf der A66 in Hessen mitverantwortlich sein.
Dieser Lambo-Raser aus NRW soll an einem tödlichen Unfall auf der A66 in Hessen mitverantwortlich sein.
Foto: Robin von Gilgenheimb/Wiesbaden112.de/dpa/Polizei Wiesbaden

Der dritte an dem tödlichen mutmaßlichen Autorennen auf der A66 bei Hofheim am Taunus (Hessen) beteiligte Fahrer ist gefasst.

Er wurde am Samstag auf einem Parkplatz im Kreis Herford (NRW) festgenommen, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Dienstag sagte.

Zuvor hatten die Zeitungen der VRM-Gruppe darüber berichtet.

Männer liefern sich Rennen auf A66 – Lamborghini-Fahrer aus NRW will sich nicht stellen

Im vergangenen Oktober sollen sich zwei Lamborghini- und ein Porsche-Fahrer auf der A66 ein illegales Rennen geliefert haben. Ein Fahrer soll beim Überholen mit Tempo 200 die Kontrolle über seinen PS-starken Wagen verloren haben, gegen die Mittelleitplanke gerast und dann mit einem unbeteiligten Auto kollidiert sein.

Eine 71-jährige unbeteiligte Frau verbrannte in ihrem Wagen.

Nach Raser aus NRW wurde bundesweit gesucht

Der Fahrer eines Sportwagens - ein damals 29 Jahre alter Mann - war nach dem Crash in eine Klinik gekommen und dann festgenommen worden.

Ein zum Unfallzeitpunkt 26-Jähriger aus Nordrhein-Westfalen stellte sich noch am selben Tag der Polizei.

Nach dem dritten Mann war seither gesucht worden. Polizei und Staatsanwaltschaft hatten auch Fotos des zum Tatzeitpunkt 34-Jährigen veröffentlicht. Den Mordvorwurf gegen die drei Männer hat die Staatsanwaltschaft inzwischen fallengelassen, weil sie keinen Tötungsvorsatz mehr sieht.

Ermittelt wird weiter wegen eines verbotenen Autorennens.

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Gesuchter zeigt Ausweis seines Bruders vor

Auf die Spur des nun in Nordrhein-Westfalen gefassten mutmaßlichen Rasers kam die Polizei laut Staatsanwaltschaft durch einen Hinweis.

Als die Polizei den Mann auf dem Parkplatz kontrolliert habe, habe dieser den Führerschein und den Ausweis seines Bruders gezeigt, sei aber dennoch erkannt worden, berichtete die Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

Der Mann versuchte, zu Fuß zu fliehen, konnte aber daran gehindert werden. Er sei in Untersuchungshaft in Bielefeld und solle demnächst nach Frankfurt überstellt werden. (dpa/mb)