Krefeld (NRW): Sexueller Missbrauch! Polizei hat einen Verdächtigen geschnappt – er ist für die Beamten kein Unbekannter

In Krefeld (NRW) kam es zu einem schrecklichen sexuellen Missbrauch.
In Krefeld (NRW) kam es zu einem schrecklichen sexuellen Missbrauch.
Foto: imago/photothek

Der Fall aus Krefeld (NRW) beschäftigte die ganze Region.

Am vergangenen Wochenende verfolgte ein Mann ein elfjähriges Mädchen in der Innenstadt von Krefeld (NRW). Aggressiv blieb der Täter seinem Opfer auf der Spur und ließ sich auch nicht von seiner Tat abbringen, als das Mädchen Zuflucht in einem Hausflur finden wollte.

Krefeld (NRW): Mann belästigt Elfjährige sexuell

Unter einem Vorwand folgte der Täter ihr sogar bis in den Hausflur und begrabschte das Mädchen dort „unsittlich“, wie es im Polizeibericht hieß. Dann flüchtete der Mann.

Doch der Fall ließ die Menschen in der Region nicht los. Viele Zeugen meldeten sich daraufhin bei der Polizei, die nun einen Tatverdächtigen festnahm.

Täter ist polizeibekannt

Die Beamten fassten einen 51 Jahre alten Mann aus Moers in der Wohnung eines Angehörigen in Krefeld, wie die Polizei mitteilte. Der 51-Jährige ist den Angaben nach polizeibekannt.

Er sei im Programm für rückfallgefährdete Sexualstraftäter der Polizei des Landes NRW (KURS NRW) registriert, hieß es. Der Tatverdächtige soll am Sonntag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Krefeld einem Haftrichter vorgeführt werden.

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Wetter in NRW: Gewitter nehmen kein Ende

In der Nacht zu Sonntag wurde der Westen Deutschlands erneut von Gewittern mit Regenfällen heimgesucht. Die gute Nachricht gleich vorweg: Die Wetterlage war nicht ansatzweise so bedrohlich wie bei der schlimmen Flutkatastrophe vor zehn Tagen.

„Über Nacht ist es in NRW relativ ruhig geblieben, allerdings hat es im Münsterland einige kräftige Gewitter gegeben“, sagte DWD-Meteorologe David Bötzel der „Rheinischen Post“: „Das war aber kein Vergleich zu dem, was in Belgien passiert ist.“ Dort wurden mehrere Dörfer von heftigen Unwettern heimgesucht.

Ab Sonntagmittag soll es in NRW erneut lokale Schauer und Gewitter geben. Der DWD kann allerdings noch nicht genau prognostizieren, wo diese Wetterlagen auftreten. Der Deutsche Wetter-Dienst rechnet im schlimmsten Fall mit Regenfällen von 20 bis 25 Litern pro Quadratmeter. Zum Vergleich: Bei der Flut-Katastrophe hatte es gebietsweise Niederschläge von weit mehr als 100 Litern pro Quadratmeter gegeben. (dhe)