Köln: Affe „Chico“ sollte längst sterben – doch sein Tierpfleger trifft eine dastrische Entscheidung

Köln: Der Affe „Chico“ sollte eigentlich schon längst sterben, doch sein Tierpfleger ließ sich etwas Unglaubliches einfallen. (Symbolbild)
Köln: Der Affe „Chico“ sollte eigentlich schon längst sterben, doch sein Tierpfleger ließ sich etwas Unglaubliches einfallen. (Symbolbild)
Foto: imago images / T-F-Foto / Beautiful Sports

Köln. Diese Geschichte aus dem Zoo Köln berührt!

Ein Affen-Senior mit dem Namen „Chico“ hat bereits das stolze Alter von mehr als 30 Jahren erreicht. Deswegen hat sich sein Tierpfleger in Köln etwas einfallen lassen. Er traf eine drastische Entscheidung.

In Menschenjahren entspricht das etwa einem Alter von 110 Jahren. Die meiste Zeit seines Lebens verbrachte der Brüllaffe im Zoo der Domstadt. Vor 33 Jahren entstand zwischen dem Tier und seinem Pfleger Wolfgang Schmiedeberg eine ganz besondere Beziehung in Köln. Kurzum: Die beiden sind ein Herz und eine Seele. Doch das Alter stellt den Pfleger jetzt vor eine ungewohnte Herausforderung.

Köln: Affe im Zoo sollte längst sterben – doch sein Tierpfleger hat eine Idee

Dabei sollte Affe „Chico“ eigentlich schon tot sein. Der Affen-Senior hat seine Lebenserwartung bereits weit überschritten.

Die Liebe zwischen dem Tierpfleger und „Chico“ begann im Jahr 1987. Seitdem sind die beiden zu einem unzertrennlichen Duo im Zoo Köln geworden.

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Aber „Chico“ lebt noch immer und ihm geht es offensichtlich gut an der Seite des Tierpflegers. Der Brüllaffe will sich wohl nicht verabschieden von Wolfgang Schmiedeberg.

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Das ist der Zoo Köln:

  • der „Zoologische Garten Köln“ wurde 1860 gegründet und ist damit der drittälteste Zoo in Deutschland
  • hat rund 1,3 Millionen Besucher/Jahr (Stand: 2019)
  • ist rund 20 Hektar groß und liegt in Köln-Riehl
  • beherbergt 863 Tierarten und 11.733 Tiere (Stand: Dezember 2019)
  • Leiter sind Theo Pagel und Christopher Landsberg

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Auch Schmiedeberg hätte den Zoo eigentlich bereits verlassen sollen - um in Rente zu gehen. Ein Jahr vor seinem Rentenbeginn hatte er dem Affen jedoch versprochen: „Jung, ich bleibe bei dir.“ Doch dann stand der Abschied bevor und der Tierpfleger ließ sich etwas Unglaubliches einfallen.

Schmiedberg war zum Handeln gezwungen: Er verlängerte seinen Vertrag um ein Jahr. Es verging ein weiteres Jahr und der Tierpfleger ging schließlich doch in Rente. Darüber berichtet der „Express“.

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Aber er hielt es gerade mal zehn Tage durch, dann kehrte er zurück in den Zoo, zurück zu „Chico“. Er bat den Zoo-Direktor um einen neuen, unbefristeten Vertrag zwei Tage pro Woche - den er daraufhin auch bekam.

„Zoo für mein Leben dankbar“

„Ich bin dem Zoo für mein Leben dankbar – und das gebe ich auch zurück“, sagt der fast 67-Jährige dem „Express“. Offenbar will weder Wolfgang Schmiedeberg noch „Chico“ den anderen alleine lassen. Und so freut sich der Tierpfleger: „Er kommt immer sofort zu mir, aber auch nur zu mir und will seine Streicheleinheiten. Ich habe vor vielen Jahren gemerkt, dass ihm das guttut und er vielleicht deshalb nie krank und so alt geworden ist.“

Ganz klar: Das ist Liebe in Köln... (nk)

 
 

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