Köln: Zentralmoschee bleibt leer − aber Imame haben jetzt DAS vor

Die DITIB-Zentralmoschee in Köln-Ehrenfeld.
Die DITIB-Zentralmoschee in Köln-Ehrenfeld.
Foto: Marius Becker / dpa

Köln. Genauso wie alle anderen Gebetshäuser bleibt auch die Zentralmoschee in Köln dieser Tage leer. Die Ausbreitung des Coronavirus soll dadurch verlangsamt werden.

Auf den Gebetsruf möchten die Imame in Köln allerdings trotzdem nicht verzichten.

Köln: Imame wollen Gebetsruf fortführen

Der Gebetsruf sei „emotional wichtig“, sagte Zekeriya Altuğ der Deutschen Presse-Agentur. Er ist Sprecher des Koordinationsrates der Muslime.

Für die Gemeindemitglieder sei der Gebetsruf ein Zeichen „der individuellen und persönlichen Freiheit und Beheimatung“. Deswegen solle er auch in Zeiten, in denen die Moscheen leer bleiben müssen, nicht verstummen.

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Normalerweise beten Hunderte zusammen

Zu den fünf täglichen Pflichtgebeten kommen normalerweise 100 bis 200 Menschen in die DITIB-Zentralmoschee. Am Freitagen beten sonst sogar tausend Muslime im Kölner Stadtteil Ehrenfeld. (nr mit dpa)

 
 

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