Köln: Skandal in der JVA! Bedienstete machen heimlich DAS mit Gefangenen

Was Bedienstete der JVA in Köln gemacht haben sollen, ist einfach unfassbar. (Symbolbild)
Was Bedienstete der JVA in Köln gemacht haben sollen, ist einfach unfassbar. (Symbolbild)
Foto: imago images / bik; imago images / Future Image

Köln. Unfassbar! Die Diskussion um fiese Mobbing-Gruppenchats kennt man sonst eigentlich nur aus den Schulen – nun findet sie auch inmitten der Justizvollzugsanstalt (JVA) in Köln statt.

Mehrere Beamte sollen Gefangene und Kollegen heimlich fotografiert und die Bilder auch noch mit herabwürdigen Kommentaren versehen haben. Angela Wotzlaw, Leiterin der JVA in Köln, ist schockiert – und hat bereits erste Konsequenzen gezogen.

Köln: JVA-Bedienstete fotografierten Gefangene

Konkret richten sich die Vorwürfe gegen drei Bedienstete der JVA in Köln, wie Leiterin Angela Wotzlaw am Dienstag gegenüber der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Die Vorwürfe gegen die drei sind heftig.

Sie sollen in einer Chatgruppe heimlich aufgenommene Fotos von Inhaftierten und Kollegen geteilt und beleidigend kommentiert haben. Unter den Fotos sollen sich zum Teil herabwürdigende Kommentare befunden haben. „Das ist an Menschenverachtung kaum zu überbieten“, so Wotzlaw.

Die bisherigen Kenntnisse in dem Fall könnten jedoch nur die Spitze des Eisberges sein. Derzeit werde der 60 Gigabyte umfassende Chat mit Fotos, Audiodateien und Kommentaren nämlich noch erst ausgewertet. Zuvor hatte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet.

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Möglicherweise weitere Täter

Für die mutmaßlichen Täter haben die Chats schon jetzt erste Konsequenzen: Einem Beschäftigten wurde fristlos gekündigt, die beiden anderen hätten Aufhebungsverträge unterzeichnet, erklärte Wotzlaw. Sie sind jedoch nicht die einzigen Verdächtigen.

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Drei weitere Bedienstete stünden demnach im Fokus. Sie hatten in dem Chat mitgelesen und die diffamierenden Inhalte nicht gemeldet, seien aber bislang weiter im Dienst. Es sei nicht ausgeschlossen, dass noch weitere Beschäftigte beteiligt seien. „Wir müssen erst einmal alles auswerten“, so Wotzlaw.

Auch das NRW-Justizministerium ist inzwischen über die krassen Vorfälle in der JVA informiert. (dpa)

 
 

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