„Meine Schwester hat mich verhext“: Frau raubt als Pantomime verkleidet Bank in Köln aus

Als Pantomime verkleidet raubte die Frau eine Bank in Köln aus.
Als Pantomime verkleidet raubte die Frau eine Bank in Köln aus.
Foto: imago/ Rolf Kremming

Köln. Geldnot, Gier oder schlicht kriminelle Energie: Die Gründe für Banküberfälle sind vielfältig.

Was jedoch eine 36-Jährige Frau am Dienstag vor Gericht als Motiv vorbrachte, ist schon ziemlich absurd. Wie der „Express“ berichtet, hatte sie im März eine Commerzbank Filiale in der Innenstadt überfallen.

„Ich wurde verhext“, gab die Frau unumwunden zu.

------------------------------------

• Mehr Themen:

An alle Autofahrer: Hier droht an Weihnachten Stau!

Fußgänger flog mehrere Meter durch die Luft und starb – Raser in Mönchengladbach verurteilt

• Top-News des Tages:

EU einigt sich auf Verbot von Einweg-Plastik: Strohhalme, Plastikteller – diese Produkte verschwinden bald aus den Regalen

Weltpremiere von Hape Kerkelings Film „Der Junge muss an die frische Luft“: Komiker ist von einem Kollegen besonders begeistert

-------------------------------------

Köln: Frau stürmt als Pantomime verkleidet Bank

Als Pantomime betrat die 36-Jährige an Gründonnerstag die Bank, bedrohte die Angestellte sie mit einer Schreckschusspistole. Die geforderten 50.000 Euro überreichte ihr ein Mitarbeiter in zwei Bündeln.

Doch wofür genau diese Summe? „Ich wollte mich mit dem Geld von einem Fluch freikaufen“, erklärte die Angeklagte dem Richter. Ihr Schwester sei schuld. Denn die habe sie verhext und dafür extra einer Kirchengemeinde in München Geld gezahlt. Nur damit sie unglücklich werde.

„Das war eine absolute Katastrophe“

Eine SEK-Einheit fing die Deutsche mit philippinischen Wurzeln direkt nach der Tat ab. „Das war eine absolute Katastrophe, was ich da gemacht habe“, gibt sie zu. Doch ihre Einsicht hält sich in Grenzen: „Ich hoffe nur, dass meine Schwester aufhört, mich zu verhexen.“

Mittlerweile befindet sie sich in einer Psychatrie. Ein Urteil am Landgericht Köln erwartet sie am 22. Januar. (mb)

 
 

EURE FAVORITEN