Köln: Polizist vor Bahn geschubst? Neue Wende im Fall des verstorbenen Veith (†32)

In Köln starb im Februar ein Polizist.
In Köln starb im Februar ein Polizist.
Foto: dpa

Köln. Der Fall eines verstorbenen Polizisten in Köln hatte vor neun Monaten bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. Der Mann war im Februar am Chlodwigplatz in Köln von einer Straßenbahn überrollt worden.

Nun gab es eine Wende in dem Fall. Die Polizei hatte zuvor vermutet, der Beamte sei von einem Anwalt absichtlich vor die Bahn geworfen worden. Ein Überwachungsvideo begründete den Anfangsverdacht gegen den Mann aus dem Ruhrgebiet. Doch nun haben sich die Ermittlungen gegen den Mann komplett zerschlagen.

Köln: Wende im Fall des verstorbenen Polizisten

Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet, wurden die Ermittlungen komplett eingestellt. „Der Geschädigte habe auf dem Bahnsteig einen plötzlichen Ausfallschritt in seine Richtung vollzogen, wodurch es zu einer unbeabsichtigten Berührung gekommen sei, in deren Folge der Geschädigte rückwärts gegen die Bahn gestürzt sei“, so Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer.

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Der anfängliche Verdacht erwies sich schnell als eher dünn. Schon nach wenigen Tagen wurde der Anwalt seinerzeit aus der Untersuchungshaft entlassen, der Vorwurf des Totschlags auf fahrlässige Tötung abgeschwächt. Doch auch dieser Vorwurf ließ sich nicht erhärten.

Köln: Ermittlungen eingestellt

Dass die Ermittlungen nun eigenstellt wurden, ist logisch. Zumal Oberstaatsanwalt Bremer gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ ergänzt: „Die zahlreichen als potenzielle Augenzeugen ermittelten Personen konnten keine ergiebigen Angaben zum Geschehensablauf, insbesondere zur Ursache des Sturzes machen.“ (fel)

 
 

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