Polizisten wollen Party mit 80 Gästen beenden – dann eskaliert die Situation in der Wohnung

Foto: imago/ Deutzmann
  • Ein Polizeieinsatz in Köln ist eskaliert
  • Die Beamten wollten eine Party im Stadtteil Ehrenfeld auflösen
  • Gäste wehrten sich und schmissen Flaschen

Köln. In der Nacht auf Samstag ist eine private Party in einer Wohnung im Kölner Stadtteil Ehrenfeld eskaliert. Nur durch 18 Streifenwagenbesetzungen konnte die Lage beruhigt werden. Vier besonders bockige Gäste mussten die Nacht in Polizeigewahrsam verbringen.

Kurz nach Mitternacht meldeten Nachbarn eine Ruhestörung aus einer Wohnung an der Äußeren Kanalstraße in Köln. Dort stieg eine Party. Beamte fuhren zu der Wohnung und forderten zur Ruhe auf. Außerdem drohten sie damit, im Falle eines erneuten Einsatzes, die Party aufzulösen.

Gegen 2.30 Uhr mussten die Polizisten dann aber erneut anrücken - schon von der Straße aus hörten sie den Lärm, der aus der Wohnung drang.

Dann fliegen Bierflaschen

Die Polizisten forderten den Gastgeber auf, die Party aufzulösen. Einige der 80 Gäste kamen der polizeilichen Weisung widerwillig nach, rund 20 ignorierten die Forderung einfach. Die Polizisten forderten Verstärkung an, so dass insgesamt 18 Streifenwägen vor Ort waren.

Als die Beamten einen besonders uneinsichtigen Partygast (31) in Gewahrsam nehmen wollten, eskalierte die Situation in der Wohnung. Rund 50 Personen solidarisierten sich mit dem 31-Jährigen. Einige schmissen Bierflaschen auf die Beamten. Eine Frau, die die Polizisten bewarf, wurde ebenfalls in Gewahrsam genommen. Zu der 26-Jährigen gesellte sich dann auch noch ein 41-Jähriger, der die Einsatzkräfte beleidigte.

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Widerstand: Frau demoliert Streifenwagen

Eine 27 Jahre alte Frau ging die Einsatzkräfte ebenfalls erheblich an. Sie hielt sich bei der Ingewahrsamnahme so heftig an einem Streifenwagen fest, dass eine Zierleiste abbrach.

Zwei Polizisten wurden bei dem Einsatz leicht verletzt.

Die Beteiligten erwartet nun ein Strafverfahren wegen Landfriedensbruch, gefährlicher Körperverletzung, Widerstand und Beleidigung. (bs)

 
 

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