Kurioser Vorfall in Köln: Pärchen bewirft Supermarkt-Kundin im Streit mit rohem Hackfleisch und Schoko-Erdnüssen

Einen kuriosen Streit mit anschließendem Gerichtsurteil hat es in Köln gegeben. (Symbolbild)
Einen kuriosen Streit mit anschließendem Gerichtsurteil hat es in Köln gegeben. (Symbolbild)
Foto: dpa/Symbolbild

Köln. Ein kurioser Zwischenfall ist am Dienstag in Köln vor Gericht gelandet, das berichtet aktuell der Express. Demnach saß auf der Anklagebank ein Pärchen (die Frau 24 Jahre alt, der Mann 23), das sich in einem Kölner Supermarkt eine handfeste Auseinandersetzung mit einer anderen Kundin geliefert hatte.

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Der Vorwurf: gefährliche Körperverletzung. Der Streit hat demnach seinen Lauf genommen, nachdem die 24-Jährige, die an der Kasse stand, noch eine Dose Mais habe holen wollen und dabei die andere Kundin angerempelt hat.

Nach der Beschwerde hagelt es Hackfleisch, Schoko-Erdnüsse und Limo-Flaschen

Diese beschwerte sich darüber, woraufhin sie von dem Paar mit Schoko-Erdnüssen, Limo-Flaschen und rohem Hackfleisch beworfen wurde. Auch wurde sie durch den Markt verfolgt und mit Schlägen und Tritten attackiert. Vorher hatten die beiden behauptet, in Notwehr gehandelt zu haben.

Der Mann wurde schließlich zu einer Geldstrafe von 2.700 Euro verurteilt, die Frau zu 4.200 Euro. Unter anderem, weil sie bereits acht Eintragungen im Strafregister aufwies. „Das wusste ich ja gar nicht“, habe der Mann daraufhin gesagt. (jp)

 
 

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