Köln: Ordnungsamt löst illegale Corona-Party auf – „Wie in einem Club“

Köln: Das Ordnungsamt beendete eine illegale Corona-Party. (Symbolbild)
Köln: Das Ordnungsamt beendete eine illegale Corona-Party. (Symbolbild)
Foto: imago images / Ralph Peters

Köln. Immer wieder müssen Einsatzkräfte ausrücken, um illegale Corona-Partys aufzulösen. Gerade in Köln kommt es häufiger zu Verstößen gegen das Versammlungsverbot. Das Ordnungsamt ist deshalb auch vergangenes Wochenende zahlreiche Male ausgerückt. Was die Beamten am Freitag erlebten, nahm jedoch eine neue Form an.

Es war „wie in einem Club“.

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Köln: Ordnungsamt schreitet bei Corona-Party ein - „Wie in einem Club“

Corona-Schutzverordnung hin oder her - Die Corona-Partys in Köln nehmen kein Ende. Am Freitag hat das Ordnungsamt eine Party aufgelöst, die sogar eine neue Form angenommen hat.

Die Beamten kamen in den Keller einer Gaststätte, dann trauten sie ihren Augen nicht. Sie trafen auf über 200 Personen, die illegal eine Party feierten. Was angeblich eine private Party gewesen sein soll, war „wie in einem Club“. Das berichtet der „Express“.

Das Ordnungsamt schloss den Betrieb daraufhin und leitete gegen die Gaststätte wegen Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung ein Bußgeldverfahren ein.

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Haufenweise Menschenansammlungen in Köln aufgelöst

Und tatsächlich war es nicht die einzige Versammlung, bei der die Ordnungshüter vergangenes Wochenende eingriffen. Auch an der Zülpicher Straße löste das Ordnungsamt Menschenansammlungen auf. Dort kam es zu Verstößen gegen die Maskenpflicht. Gegen zwei Kioske wurde ein Verfahren eingeleitet. Im Kwartier Latäng stellten die Beamten ebenfalls eine völlig überfüllte Gaststätte fest. Auch dort wurde ein Verfahren eingeleitet.

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Das ist Köln:

  • Rund 1,1 Millionen Einwohner
  • Bevölkerungsreichste Stadt in NRW
  • Viertgrößte Stadt in Deutschland
  • Oberbürgermeisterin Henriette Reker
  • Kölner Dom ist Wahrzeichen der Stadt

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„Leider gab es wieder mehr oder weniger das übliche Geschehen der letzten Wochen. Es gab Menschenansammlungen im Bereich Zülpicher Straße. Es gab mehrere illegale Partys unter der Süd-Brücke in Poll und in Niehl“, sagte eine Stadtsprecherin. An der besagten Party unter der Süd-Brücke sollen 200 Personen teilgenommen haben.

Zu laut wurde es Freitagmitternacht auch im Stadtgarten. Dort hatten sich Anwohner über den Lärm und über zu viele Menschen auf den Außengastronomie-Flächen in der Grünanlage beschwert.

Das Ordnungsamt löste die Menschenansammlungen entlang der Mauer an der Venloer Straße schließlich auf und forderte die Gastro-Betreiber mit Verweis auf die Sperrzeit zur Schließung auf.

Damit muss die Stadt feststellen: „Immer häufiger sieht sich der Ordnungsdienst mit der Problematik illegaler Partys oder so genannter 'Secret Raves' konfrontiert.“ Das schreibt der „Express“. (nk)

 
 

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