Köln: Obdachlosen-Initiative erhält Spende – Mitarbeiter können nicht fassen, was an ihrer Tür klebt

Mit dieser Spende hat die Initiative aus Köln wohl am wenigsten gerechnet. (Symbolbild)
Mit dieser Spende hat die Initiative aus Köln wohl am wenigsten gerechnet. (Symbolbild)
Foto: imago images / Koall / POP-EYE (Montage: DER WESTEN)

Köln. Oweia, was diese Obdachlosen-Initiative aus Köln erhalten hat, ist dreierlei: Ekelig, sehr merkwürdig, aber auch lustig.

Die freiwilligen Mitarbeiter aus Köln sind sehr dankbar über Spenden. Lebensmittel und Hygiene-Artikel werden dringend benötigt. Aber auch warme Kleidung, vor allem zu dieser Jahreszeit, sind Mangelware.

Doch was die Initiative „Straßenwächter" diesmal bekam, ist der Wahnsinn. Auf Facebook postet der Verein aus Köln ein Foto der Spende. Die Nutzer feiern es.

Köln: „Stellt sowas nicht vor die Türe“

Die Organisation schreibt: „Liebe Spender, wir schätzen eure Hilfsbereitschaft. Aber in allen Ehren: Stellt sowas nicht vor die Türe und erst recht nicht die Toys an die Türe kleben.“

Was da an der Tür klebte, waren nicht etwa Spielsachen für Kindern, sondern für Erwachsene. Ein Spender hat doch tatsächlich eine Tüte voller Sextoys dort gelassen. Zur Info: gebrauchte Sextoys!

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Das ist die Stadt Köln:

  • Köln ist eine Kommune in NRW
  • ist mit 1,1 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Kommune in NRW und die viertgrößte Stadt in Deutschland
  • besteht aus neun Stadtbezirken und 86 Stadtteilen
  • ist eine Karnevalshochburg
  • Sehenswürdigkeiten unter anderen: Kölner Dom (Unesco-Weltkulturerbe), Schokoladenmuseum
  • Oberbürgermeisterin ist Henriette Reker (parteilos), die einen Messerangriff während eines Wahlkampftermins 2015 schwer verletzt überlebte

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Die Nutzer feiern das Bild. Kommentar: „Es gibt trotzdem wohnungslose Paare oder einzelne, die mal den Alltag vergessen wollen. Seht das nicht so krass.“ Ein anderer witzelt: „Wenn ‚Er‘ ihr das Paket von Eis.de überreicht und sie Winterjacken, Einwegrasierer, Duschgel und Socken findet.“

Was viele vorschlagen: Im Internet verkaufen und den Erlös für die Arbeit der Initiative nutzen. Doch mit gebrauchten Toys? Ekelig!

+++ Flughafen Köln/Bonn: Mann parkt am Airport – beim Blick auf die Rechnung traut er seinen Augen kaum! +++

Die Initiative aus Köln reagiert darauf: „Mhhh, hättest du gerne einen gebrauchten Dildo? Wir denken, was das angeht, wird der Verkauf sich etwas schwierig gestalten, insbesondere mit solchen hygienischen Produkten.“

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Doch komplett wegwerfen wollen die Helfer aus Köln ihre besondere Spende nicht. Sie haben bereits eine Idee, was sie damit machen. Das wird aber noch nicht verraten. (ldi)

 
 

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