Köln: Bombendrohung im Rathaus – weitere Städte betroffen

Am Rathaus Köln ist eine Bombendrohung eingegangen. Die Polizei  gab Entwarnung. Auch andere Städte waren betroffen. (Archivbild)
Am Rathaus Köln ist eine Bombendrohung eingegangen. Die Polizei gab Entwarnung. Auch andere Städte waren betroffen. (Archivbild)
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Schock in Köln! Im Rathaus ist am Dienstagmorgen eine Bombendrohung eingegangen. Das berichtet der „Express“.

Es ist nicht das einzige Rathaus in einer Deutschen Großstadt, das eine Drohung erhalten hat.

Köln: Weitere Stadt betroffen

Wie die Polizei München gegenüber DER WESTEN bestätigt, gab es bereits am Montagabend eine Bombendrohung gegen das Rathaus in München. Daraufhin habe man heute Maßnahmen ergriffen und das Rathaus durchsucht. Dabei sei jedoch nichts gefunden worden. Evakuiert worden sei das Rathaus nicht.

Bisher lägen auch keine Erkenntnisse dafür vor, dass es einen Zusammenhang zwischen der Drohung in München und der in Köln gebe, so die Polizei München.

Neben Köln und München hat es auch in Bremen eine Bombendrohung gegeben. Nachdem das Rathaus der Hansestadt evakuiert worden war, gab die Polizei Entwarnung. Sie twitterte: „Die Polizei Bremen kann eine Ernsthaftigkeit ausschließen. Alle Absperrmaßnahmen sind ab sofort aufgehoben.“

Köln: Wie ernst ist die Lage?

Die Polizei Köln bestätigte gegenüber DER WESTEN am Dienstagmorgen, dass am Rathaus eine Gefahrensituation vorliege und man ermitteln würde.

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Um kurz nach 10 Uhr gab es dann Entwarnung. Wie „ntv“ berichtet, sei keine Bombe im Rathaus gefunden worden. Die Polizeikräfte würden sich demnach nun langsam zurückziehen, der Einsatz sei jedoch noch nicht komplett abgeschlossen. Eine Evakuierung des Rathaus würde nicht anstehen.

Drohung mit „Cyber Reichswehr“ unterzeichnet

Sowohl das Rathaus als der „Express“ haben ein Drohschreiben erhalten. In diesem steht: „Am 15.10.2019 (Dienstag) werden Sie im historischen Rathaus um 9 Uhr einen dunklen Sportrucksack in der Nähe des Haupteingangs auffinden.“ Der Rucksack soll mit dem Plastik-Sprengstoff Acetonperoxid gefüllt sein.

„Werdet Ihr diese Drohung nicht ernst nehmen, dann werden Sie sehr viel unschuldiges Blut an den Fingern haben“, hieß es in dem Schreiben in Köln. Es warnte davor, den Rucksack zu schütteln und vom Boden aufzuheben, wie der „Express“ berichtet.

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Zudem stehe in dem Schreiben, die Bombe solle gegen 9:45 durch einen chemischen Zeitzünder aktiviert werden und das halbe Rathaus soll in die Luft sprengen.

Unterzeichnet sei die Drohung mit „Cyber Reichswehr“. Wer dahinter steht, ist bislang nicht bekannt. (dav/bs)

 
 

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