Köln: Mann tötet Freundin, weil sie ihn nicht heiraten wollte – sein Geständnis ist erschütternd

Ein Man soll seine Ex-Freundin brutal erstochen haben, weil sie ihn laut Staatsanwaltschaft nicht heiraten wollte. (Symbolfoto)
Ein Man soll seine Ex-Freundin brutal erstochen haben, weil sie ihn laut Staatsanwaltschaft nicht heiraten wollte. (Symbolfoto)
Foto: IMAGO / Ulrich Roth

Köln. Grausames Verbrechen, das in Köln verhandelt wird!

Am Freitag hat vor dem Landgericht Köln ein Mordprozess begonnen. Tesfayohans K. (48) wird vorgeworfen, am 3. Juli seine frühere Geliebte mit einem Dolch brutal erstochen zu haben. Das Motiv für die Tat laut Staatsanwaltschaft: Zorn. Denn die junge Frau, die nur 22 Jahre alt wurde, soll seine Heiratsavancen zurückgewiesen haben!

Köln: Mann tötet Freundin, weil sie ihn nicht heiraten wollte

Laut Anklage soll ihr K. vor deren Wohnung in Leverkusen aufgelauert und sie bei einem überraschenden Angriff im Treppenhaus getötet haben. Sein Ziel sei es gewesen, dem Opfer „ein möglichst großes Maß an Schmerzen“ zu bereiten. Mit 31 Dolchstichen am ganzen Körper soll er sie malträtiert haben. Die Frau hatte keine Überlebenschance, ist noch am Tatort verblutet und gestorben.

Besonders grausam: Selbst, als sie schon tödliche Wunden erlitten hatte, soll er ihr gezielt weitere Dolchschnitte zugefügt haben, damit sie möglichst große Schmerzen erleidet.

Tesfayohans K. hat zum Prozessauftakt schweigen wollen, seine Verteidigern Monika Troll hat in seinem Namen eine Erklärung verlesen. In der hat K. die Tat eingeräumt. Allerdings habe er nicht von Anfang an vorgehabt, seine Ex-Geliebte zu töten. Die Anwältin: „Er wollte mit ihr reden, wollte sie zurückgewinnen.“ Als die junge Frau dann angefangen habe, im Treppenhaus zu schreien, sei ihr Mandant „in Panik geraten“ und habe zugestochen.

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Der Unterschied zwischen Mord und Totschlag:

  • Totschlag ist laut deutschem Strafrecht die vorsätzliche Tötung eines Menschen, die NICHT die Merkmale für Mord erfüllen
  • Mordmerkmale: Mordlust, Befriedigung des Geschlechtstriebs, Habgier, Heimtücke, Grausamkeit, Einsatz eines gemeingefährlichen Mittels, Ermöglichungsabsicht (um Straftaten begehen zu können), Verdeckungsabsicht (um Straftaten zu verdecken)
  • Freiheitsstrafe bei Totschlag: 5-15 Jahre
  • Freiheitsstrafe bei Mord: bei Feststellung der besonderen Schwere der Schuld lebenslänglich, bei verminderter Schuldfähigkeit oder Kronzeugenregelung weniger

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Opfer hat sich von ihm getrennt – war das ihr Todesurteil?

Laut Staatsanwaltschaft habe der Angeklagte sein späteres Opfer 2019 in Leverkusen kennengelernt. Sie stammt genauso wie er aus Eritrea, die beiden haben eine Beziehung geführt. K. soll gewollt haben, die Frau zu heiraten und mit ihr eine Familie zu gründen. Als sie aber von zwei vorangegangenen Ehen des 48-Jährigen erfahren habe, soll es zu einem heftigen Streit gekommen sein.

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Sie habe verlangt, ihr Scheidungsdokumente vorzulegen – das habe er nicht gekonnt, weswegen sie sich aus religiösen Gründen von ihm getrennt habe. Dadurch sei K. „in Zorn geraten“. Er soll sein späteres Opfer schon im März 2020 mit einem Hammer bedroht haben.

Sollte der Mann aus Eritrea wegen Mordes verurteilt werden, droht ihm eine lebenslange Haftstrafe. Der Prozess wird fortgesetzt, ist bis Ende Februar terminiert. (mg)

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Viele Wochen ging es gut – doch dann bekam sie plötzlich die Diagnose. Melissa K.* ist Lehrerin in NRW und hatte sich im vergangenen Jahr, als die Schulen in der Corona-Pandemie noch geöffnet waren, mit dem Virus infiziert. Jetzt erzählt sie anonym gegenüber DER WESTEN, wie sie die Isolation erlebte und was es für ein Gefühl war, im vollen Klassenzimmer zu unterrichten. Hier liest du die ganze Geschichte!