Köln: Mann muss ins Krankenhaus – als die Rechnung kommt, traut er seinen Augen nicht

In Köln wurde ein Mann ins Krankenhaus gebracht. Die Rechnung irritiert ihn. (Symbolbild)
In Köln wurde ein Mann ins Krankenhaus gebracht. Die Rechnung irritiert ihn. (Symbolbild)
Foto: dpa

Eine dämliche Aktion nach einem durchzechten Abend hätte einen 33-Jährigen aus Köln beinahe das Leben gekostet. Rettungskräfte verhinderten Schlimmeres. Die Rechnung, die der Kölner dafür erhielt, ließ ihn aber stutzig zurück. Darüber berichtet der „Express“.

Nach seiner Heimkehr gegen Mitternacht hatte der Mann aus Köln noch Heißhunger auf etwas Fettiges. Er briet sich ein paar Würstchen in der Pfanne.

Übel: Der 33-Jährige schlief ein, während die Würstchen in der Pfanne brutzelten. Das Fett verkohlte in der Pfanne und schwarzer Rauch zog durch die ganze Wohnung. Der Kölner schlieft trotzdem weiter.

Köln: Mann kommt ins Krankenhaus und bekommt hohe Rechnung

Zu seinem Glück kehrte ein Nachbar gerade von seiner Spätschicht zurück und bemerkte den Feuermelder, der durch den Rauch ausgelöst wurde. Der Mann wählte den Notruf, kurz darauf kamen die Rettungskräfte.

Der 33-Jährige kam ins Krankenhaus. Einige Monate später erhielt er die Rechnung für den Einsatz der Rettungskräfte: 705 Euro. Und da wurde der Mann hellhörig.

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Schließlich ist die Wohnung nur 300 Meter von seinem Krankenhaus entfernt. Beschweren möchte er sich nicht, will aber wissen, wie es zu solch einem Preis kommen kann – bei solch einer Entfernung.

„Ich bin total dankbar, dass mir in dieser Situation so gut geholfen wurde. Ich habe mich aber gewundert, dass es so teuer ist“, sagt er dem „Express“.

„Verdienen jeden Cent“

Die Höhe der Einsatzkosten hat die Stadt Köln festgelegt, jede Kommune legt die Preise selbst fest. 336 Euro kostet der Transport im Stadtgebiet, egal wie weit das Krankenhaus entfernt ist. Dazu kommt die Notarztgebühr in Höhe von 369 Euro.

Der 33-jährige Kölner muss als Betroffener davon nur symbolische zehn Euro zahlen, den Rest zahlt die Krankenversicherung – vorausgesetzt es besteht die ärztliche Notwendigkeit.

„Diese Frauen und Männer verdienen jeden Cent, der in Rechnung gestellt wird“, sagt der 33-Jährige der Zeitung. (jg)

 
 

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