Köln: Kinder streiten sich im Sandkasten – was ein Mann dann tut, ist völlig krank

In Köln hat ein Streit zwischen Kindern dazu geführt, dass der Onkel mit einer Waffe auf den Vater des anderen Kindes geschossen hat. (Symbolbild)
In Köln hat ein Streit zwischen Kindern dazu geführt, dass der Onkel mit einer Waffe auf den Vater des anderen Kindes geschossen hat. (Symbolbild)
Foto: imago images / photothek

Köln. Was für eine irre Aktion! In Köln hat ein Mann versucht, einen Familienvater mit dem Auto anzufahren, schoss dann sogar mit einer Pistole auf ihn. Der Grund für den Gewaltausbruch ist einfach unfassbar. Die Tat ereignete sich bereits im Juni 2015 – nun steht der Mann vor Gericht.

Vor dem Angriff hatte die Nichte (4) des Mannes mit einem anderen Kind (10) im Sandkasten gespielt. Beide Kinder gerieten in Streit, die Vierjährige lief weinend zu ihrer Familie – da tickte der Onkel aus und attackierte den Vater des anderen Kindes. Nun muss sich der Schütze wegen versuchten Totschlags vor dem Landgericht in Köln verantworten. Darüber berichtete der „Express“.

Köln: Sandkastenstreit lässt endet mit Schüssen

Wenn zwei Kinder im Sandkasten spielen, kann es schon einmal zum Streit kommen. Meist wegen einer Nichtigkeit: Eine Schaufel wird nicht geteilt, die Sandburg kaputt gemacht oder das Förmchen nicht abgegeben. Das ein Streit jedoch so dramatisch endet, wie in Köln, hat es wohl noch nie gegeben. Am Ende fielen gleich mehrere Schüsse.

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Nach dem Streit wollte der Onkel der Vierjährigen den Vater des anderen Kindes wohl zur Rede stellen – das „Wie“ ist dabei einfach unbegreiflich. Zwei Mal griff er den Vater der Zehnjährigen an dem Tag an. Zuerst versuchte er ihn zu überfahren, was der Mann jedoch ohne größere Verletzungen überstand. Damit sollte die Wut des Onkels jedoch nicht getilgt sein.

Schüsse auf Familienvater

Später am Tag sah er den Mann noch auf dem Parkplatz eines Discounters beim Einkaufen - und reagierte erneut völlig über. Diesmal wurde es sogar lebensgefährlich.

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Er zog eine Pistole und schoss zweimal in Richtung des Vaters der Zehnjährigen. Nur mit viel Glück blieb der Mann unverletzt. Geistesgegenwärtig floh er in das Auto eines Zeugen und gab Gas. Der Schütze feuerte weiter auf den Wagen. Nur seinem Autositz hatte der Mann es zu verdanken, dass er nicht schwerste Verletzungen davontrug: Eine der Kugeln durchschlug die Heckscheibe und blieb in der Kopfstütze stecken.

Richterin: „Kinderkram“

Nun, rund viereinhalb Jahre später, muss sich der Schütze vor dem Landgericht in Köln verantworten. Ihm und einem mutmaßlichen MIttäter drohen mehrere Jahre Haft. Zu Beginn der Verhandlung bezeichnete die Vorsitzende Richterin Sabine Kretzschmar den vorangegangen Streit als „Kinderkram“, wie der „Express“ berichtete. „Kinderkram“ für den am Ende beinah jemand mit dem Leben bezahlen musste. Eine Sache machte der Richterin dabei besonders Sorgen.

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So ist die Waffe, mit welcher der Angeklagte die gefährlichen Schüsse abgegeben hatte, bis heute nicht sichergestellt worden. Deswegen appellierte sie noch einmal an den Mann, die Pistole an die Behörden zu übergeben. So soll sichergestellt werden, dass damit kein weiterer Schaden mehr angerichtet werden könne. (dav)

 
 

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