Köln: Frau ruft Schlüsseldienst – dann wird sie richtig übel abgezockt

Eine Frau wurde in Köln von einem Schlüsseldienst übel abgezockt. Der Fall landete vor Gericht. (Symbolbild)
Eine Frau wurde in Köln von einem Schlüsseldienst übel abgezockt. Der Fall landete vor Gericht. (Symbolbild)
Foto: imago images / Götz Schleser

Köln. Jeder kennt es wahrscheinlich: aus der Haustür zu treten, die Tür fällt zu und ein wenig klamm vor Angst fragt man sich: 'Ohje, wo ist denn mein Hausschlüssel?' Wenn du dich allerdings in deiner Wohnung befindest und nicht mehr rauskommst, ist es genauso beklemmend. Das ist jetzt einer jungen Frau (33) aus Köln passiert.

Über die Geschichte, die jetzt vor Gericht landete, berichtet der Express. Demnach hatte die Frau aus Köln gerade Besuch, als sich die Tür nicht mehr öffnen ließ, weil der Schnapper kaputt war.

Köln: Frau wird von Schlüsseldienst-Firma abgezockt

In ihrer Not suchte sie im Internet nach einem Schlüsseldienst. Etwa 200 bis 300 Euro sollte die Hilfe aus der Patsche kosten. Kurze Rücksprache mit dem Vermieter, dann willigte die 33-Jährige ein.

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Nach zwei Stunden, die sich wohl wie eine Ewigkeit angefühlt haben müssen, tauchten zwei Männer der Firma endlich auf. Im Nu hatten sie das Türschloss geknackt.

Doch die Freude währte nicht lange. 1073 Euro wollten sie ihr abknöpfen. Unter Druck gesetzt zahlte sie den Betrag.

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Im Anschluss versuchte die Frau die Rechnung zu reklamieren, sie wandte sich an die Verbraucherzentrale, die sie wiederum an die Polizei verwies. Und dann erhob die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Wuchers.

Firma muss 1600 Euro Geldstrafe zahlen

Beim Prozess tauchte der Verantwortliche (28) der Schlüsseldienst-Firma laut Express nicht auf. Ihm wurde eine Geldstrafe von 1600 Euro aufgebrummt - zusätzlich müsse er das Geld zurückzahlen. Noch ist das Urteil nicht rechtskräftig. Der Mann kann noch Einspruch einlegen. (js)

 
 

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