NRW: Familie bucht Ferienhaus am Meer und erlebt den schlimmsten Albtraum

Eine Reise zum Vergessen erlebte eine Familie aus NRW. (Symbolbild)
Eine Reise zum Vergessen erlebte eine Familie aus NRW. (Symbolbild)
Foto: imago images / Westend61

Es sollte der Traumurlaub für eine Familie aus NRW werden. Doch für die Kölner wurde aus dem Traum schnell ein Albtraum, nachdem sie am Urlaubsziel angekommen sind.

Mit drei Erwachsenen und fünf Kindern reiste die Familie aus NRW in die Provence nach Südfrankreich – vor Ort erlebten sie eine böse Überraschung.

NRW: Über 62 Urlauber geprellt

Denn als die Urlauber aus NRW an ihrem gebuchten Feriendomizil mit Pool und Meerblick ankamen, war dieses bereits belegt.

Der Mann, dem die Familie 2000 Euro im Voraus gezahlt hatte, hatte es niemals für sie reserviert – weil es nie in seinem Besitz war. Das berichtet der „Express“.

Rund 62 Urlauber hat Michael J. mit einer simplen Masche um ihr Geld betrogen. Der 39-Jährige fotografierte Bilder von Unterkünften aus Urlaubskatalogen und Websites ab, bot sie dann über eine eigene Ferienhaus-Seite an – mit Zahlung per Vorkasse.

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Außerdem hat er sich bei Vermittlungsplattformen wie AirBnB eingehakt, Empfänger- und Bankdaten manipuliert.

Mann ergaunerte 54 000 Euro

Auf die Art hat der Betrüger von 2016 bis 2018 unglaubliche 54 000 Euro eingesackt – jetzt wurde er vom Kölner Landgericht verurteilt.

Zuvor war J. mit einem Komplizen ins Ausland geflüchtet, Fahnder nahmen das Duo im Sommer 2019 in Portugal fest.

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Besonders schlimm: Michael J. ist Wiederholungstäter, wurde bereits 2015 wegen der selben Betrugsmasche zu einem Jahr und zehn Monaten auf Bewährung verurteilt, so der „Express“.

Doch diesmal fiel das Urteil nicht so mild aus: Der Betrüger muss für drei Jahre und zehn Monate ins Gefängnis, sein Komplize bekam sechs Jahre Haft.

 
 

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