Köln: Eklat an Würstchen-Bude – Video zeigt die ekelhafte Szene

Eklat an einer Würstchenbude in Köln! (Symbolbild)
Eklat an einer Würstchenbude in Köln! (Symbolbild)
Foto: imago images / Panthermedia

Köln. Großer Aufruhr in Köln!

Vor seiner Imbissbude in der Nähe des Hauptbahnhofs Köln hat ein Würstchengriller Hitlerparolen gebrüllt und den entsprechenden Gruß gezeigt.

Köln: Würstchenbräter schreit Hitlerparolen

Das bestätigte die Polizei. Doch das ist nicht alles: Laut dem „Kölner Express“ soll am Mittwochabend aus den Boxen des Imbiss am Eigelstein außerdem die erste Strophe des sogenannten Deutschlandlieds geschallt haben.

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Außerdem soll der Mann laut dem Bericht die DDR-Hymne sowie die italienische Nationalhymne lautstark abgespielt haben. Auch hierzu habe der Gastronom, der sich selbst als „Kölsch-Italiener“ bezeichne, den rechten Arm gehoben und Parolen gerufen.

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Ein Twittervideo der Szene zeigt, wie Passanten den Mann zurechtweisen, der daraufhin umso lauter weitergrölt.

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Das „Deutschlandlied“

  • Komponiert wurde das Stück 1841 von Hoffmann von Fallersleben
  • Zu dieser Zeit gehörte es zum Kanon der Lieder der Nationalbewegung
  • 1922 wurde es zur offiziellen Nationalhymne Deutschlands
  • Zur Zeit des Nationalsozialismus wurde nur die erste Strophe gesungen
  • Nach 1945 entschieden Bundespräsident Theodor Heuss (FDP) und Bundeskanzler Konrad Adenauer (CDU), dass das Lied die Nationalhymne blieb, zu offiziellen Anlässen jedoch nur die dritte Strophe gesungen werden sollte
  • Nach der Wiedervereinigung 1991 erklärten Bundespräsident Richard von Weizsäcker (CDU) und Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) diese dritte Strophe offiziell zur Nationalhymne Deutschlands

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Mann muss mit auf die Wache

Anwohner hatten sich durch die fremdenfeindlichen Parolen belästigt und beleidigt gefühlt. Sie alarmierten die Polizei, die den Mann in Gewahrsam nahm.

Laut Zeugenaussagen soll er sich gegen die Maßnahme gewehrt haben.

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Gegen ihn wird nun wegen Volksverhetzung ermittelt. (vh)

 
 

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