Feuer-Drama in Köln: Zwei Menschen sterben bei verheerendem Brand – jetzt steht fest, wer die Brand-Opfer sind

Die Feuerwehr ist mit einem Großaufgebot vor Ort, um den Brand zu löschen.
Die Feuerwehr ist mit einem Großaufgebot vor Ort, um den Brand zu löschen.
Foto: Madeline Jäger / DER WESTEN

Köln. Bei einem Brand in der Kölner Südstadt sind am Mittwochabend zwei Menschen ums Leben gekommen. Das bestätigte die Kölner Feuerwehr am Abend gegenüber DER WESTEN.

Gegen 17.50 Uhr gingen zahlreiche Notrufe bei der Feuerwehr ein. Feuer und Rauch steige aus einem Mehrfamilienhaus an der Straße An St. Magdelenen.

Jetzt wurden die Brand-Opfer aus der Kölner Südstadt identifiziert.

Polizei birgt Brand-Opfer aus dem Schutt

Es soll sich bei den Opfern um eine 66 Jahre alte Frau und einen 68 Jahre alten Mann aus Bulgarien handeln. Die beiden sollen die Eltern einer Frau gewesen sein, die in der dritten Etage des Hauses gewohnt hat, das berichtet Express.de. Das Paar soll seit mehreren Tagen bei der Tochter zu Besuch gewesen sein.

Bei dem Versuch aus dem brennenden Haus zu fliehen, soll das Paar zwischen Rauch und Flammen eingeschlossen worden sein. Die Brandursache ist weiterhin unklar.

Kölner Feuerwehr eilt zu Großbrand in der Südstadt

Rückblick: Am Mittwoch eilt ein Großaufgebot der Feuerwehr in die Kölner Südstadt. Als die Einsatzkräfte ankamen, stand bereits das komplette vierstöckige Haus in Flammen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr.

Ein Video bei Twitter zeigt die verheerenden Ausmaße der Tragödie:

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Zwei Leichen in Brandhaus aufgefunden

Zu Anfang des Einsatzes konnten vier Personen mit Drehleitern aus dem Haus gerettet werden.

Für zwei Menschen kam jedoch jede Hilfe zu spät. Auf ihre Leichen stießen die Einsatzkräfte bei den Löschmaßnahmen. Ihre Identität konnte noch nicht festgestellt werden. Auch ob es noch weitere Opfer gibt, ist auch am späten Abend noch unklar.

Altbau einsturzgefährdet

Denn auch wenn 185 Rettungskräfte mit Hochdruck gegen die Flammen ankämpften, gestaltete sich der Einsatz äußert schwierig.

So waren manche Räume des Brandhauses für die Feuerwehr schwer zugänglich. Das Treppenhaus war früh eingestürzt. Da auch Decken und Böden des Altbaus teilweise aus Holz sind, drohte Einsturzgefahr.

Über Drehleitern versuchte die Feuerwehr zu vermeiden, dass sich das Feuer auf weitere Wohnhäuser ausbreitet. Die Löscharbeiten dauern auch am Donnerstagmorgen noch an. So sind immer noch Einsatzkräfte vor Ort, die aufpassen müssen, dass sich keine neuen Glutnester entflammen.

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker besucht Unglücksort

Auch Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker machte sich am Donnerstagvormittag vor Ort ein Bild der Lage. Sie sprach den Einsatzkräften ihren Dank aus und sichert den Betroffenen zu, sie unterstützen.

Dem Kölner Express sagte sie: „Ich möchte mir das ansehen und zeigen, wie sehr wir mit denen fühlen, die hier Schlimmes erlebt haben." Außerdem erklärt sie: "Wir werden denen, die ein Schicksal erlitten haben und helfen, wo wir können."

Feuer bricht im ersten Obergeschoss aus

Zur Ursache des Feuers gibt es derzeit keine Erkenntnisse.

Die Feuerwehr geht davon aus, dass der Brand im Erdgeschoss ausgebrochen war. Von dort aus griffen die Flammen um sich.

Warnung vor Brandrauch

Über die Warnapp NINA warnte die Feuerwehr die Kölner Bevölkerung vor dem entstehenden Brandrauch. Anwohner wurden dazu angehalten, ihre Fenster und Türen geschlossen zu halten und Lüftungs- und Klimaanlagen auszuschalten.

Nach Angaben des Feuerwehrsprechers würden die Einsatzkräfte Messungen durchführen, um eine Gesundheitsgefährdung durch den Brandrauch auszuschließen. Seinen Angaben zufolge seien die ersten Ergebnisse unauffällig gewesen. Die Warnung ist am Abend aufgehoben worden.