Köln: Ausgerechnet SIE nutzen die Coronavirus-Krise jetzt aus – Polizei erschüttert: „Nur Verachtung“

Corona NRW (13.3.)
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Köln. Die Polizei in Köln ist richtig sauer! Selten liest man in einer Pressemitteilung so deutliche Worte. Doch diesmal ist dem Polizeipräsidenten in Köln allerdings wirklich der Kragen geplatzt. Er habe nur noch „Verachtung“ übrig.

Denn einige Menschen nutzen das Coronavirus gerade richtig dreist aus! Ausgerechnet die, die sonst mit waghalsigen Aktionen andere gefährden, wittern jetzt ihre große Chance!

Köln: Polizeipräsident geht auf Raser los

Die Innenstädte sind vergleichsweise leer, der öffentliche Nahverkehr fährt nur noch mit reduziertem Fahrplan, viele Menschen befinden sich im Home-Office oder können gar nicht arbeiten. Das macht sich auch auf den Straßen bemerkbar.

Dort ist nämlich deutlich weniger Verkehr unterwegs, als üblich. Das wollen Raser in Köln scheinbar für sich ausnutzen. Denn die Polizei Köln hat in den vergangenen Tagen eine Zunahme von illegalen Autorennen festgestellt. Allein fünf Fälle der illegalen Rennen gab es in Leverkusen und Köln innerhalb weniger Tage.

„Diejenigen, die die aktuelle Situation nicht ernst nehmen und leere Straßen nutzen, um sich einen kurzfristigen Adrenalinkick zu verschaffen, handeln verantwortungslos und unsozial“, erklärte Polizeipräsident Uwe Jacob deshalb wütend.

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„Nur Verachtung“

Eigentlich arbeiten die Sicherheitsbehörden wegen des Coronavirus bereits an der Belastungsgrenze. Doch die Aktivitäten der Raser haben sogar so stark zugenommen, dass einige Beamte für den Einsatz gegen die illegalen Rennen zurückbeordert wurden. Sie waren ursprünglich als Einsatzbereitschaft für mögliche Ausfälle von Beamten durch Erkrankung an dem Coronavirus geplant.

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„Es klingt hart, aber in der heutigen Situation habe ich für dieses Verhalten nur Verachtung übrig“, so der Polizeipräsident wörtlich zu dem unfassbaren Verhalten. (dav/dpa)

 
 

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