Castrop-Rauxel

Junge (7) wird angefahren - Angehörige und Schaulustige gehen auf Rettungskräfte los

Die Rettungskräfte wurden bedroht und an ihrem Einsatz gehindert. (Symbolbild)
Die Rettungskräfte wurden bedroht und an ihrem Einsatz gehindert. (Symbolbild)
Foto: dpa

Castrop-Rauxel. In Castrop-Rauxel sind Angehörige eines Unfallopfers ausgerechnet auf die Rettungskräfte und die Polizei losgegangen: Die Helfer wurden dadurch massiv an ihrer Arbeit behindert.

Am Dienstagnachmittag gegen 16.15 Uhr wurde ein sieben Jahre altes Kind beim Überqueren der Victorstraße von einem Auto angefahren. Das Kind wurde dabei schwer verletzt.

Störer drohten mit Fäusten

Als die Rettungskräfte eintrafen, kamen immer mehr Angehörige des Kindes und weitere Passanten auf die Straße und beschimpften die Einsatzkräfte, teilt die Polizei mit.

Versuche, die Lage zu beruhigen, schlugen zunächst fehl. Zwei der etwa 20 Anwesenden gingen schließlich sogar mit geballten Fäusten auf Polizisten und Sanitäter zu. Die Beamten nahmen die beiden fest.

Die Polizei rief Verstärkung, sprach Platzverweise aus und konnte schließlich doch die Lage beruhigen.

Nach der Unfallaufnahme wurden die beiden aggressiven Störer wieder freigelassen. (pen)

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