„Kiki-Challenge“: Polizei warnt vor dem gefährlichen Trend

Viele junge Menschen machen im Internet bei der Kiki Challenge mit. (Symbolbild)
Viele junge Menschen machen im Internet bei der Kiki Challenge mit. (Symbolbild)
Foto: imago

Osnabrück. Ein neuer Trend aus den USA hat auch Deutschland erreicht: die sogenannte Kiki-Challenge. Seit einigen Wochen springen dabei Tausende junge Menschen aus einem rollenden Auto, um dann zu tanzen. Jetzt warnt sogar die Polizei Osnabrück vor dem gefährlichen Trend.

Kiki, do you love me? Are you riding? Say you'll never ever leave from beside me 'Cause I want ya, and I need ya“: Das sind die Zeilen des Mega-Hits „In my feelings“ vom kanadischen Rapper Drake. Und dieser Song animiert derzeit die Internet-Nutzer in den Sozialen Medien, aus ihren Autos zu springen.

Polizei warnt vor Kiki-Challenge

Über 400.000 Beiträge befinden sich unter dem Hashtag #inmyfeelingschallenge bei Instagram. Etwa 150.000 Beiträge noch einmal unter #kikichallenge.

Auch Omis machen bei dem Trend schon mit:

Doch die Polizei Osnabrück warnt nun bei Twitter mit einem eigenen kleinen Video: „Für uns ist der neue Trend allerdings alles andere als harmlos!“ Und fügt Warnhinweise hinzu: „Wir wollen keine Spielverderber sein, aber... 1. Anschnallen! 2. Während der Fahrt: Türen geschlossen halten & sitzen bleiben! 3. Kein Handy am Steuer!“

Weiter betont die Polizei, dass es im vergangenen Jahr 32.000 Verkehrsunfälle in Deutschland gab. „Bringt euch selbst und andere Verkehrsteilnehmer nicht in Gefahr!“, schreibt die Polizei.

Ein Video aus Florida beweist die Risiken. Ein Mann wurde während des Tanzes auf der Straße von einem Auto angefahren.

Erfunden wurde der Trend übrigens von Komiker Shiggy vor rund einem Monat, Allerdings tanzt er auf der Straße, ohne dabei aus einem Auto zu springen. (js)

 
 

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