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Nackt-Skandal in Münster verhindert: Warum Künstlerin Milo Moiré schwere Vorwürfe gegen Kuratorin erhebt

Nackt-Skandal in Münster verhindert: Warum Künstlerin Milo Moiré schwere Vorwürfe gegen Kuratorin erhebt

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Promi Big Brother 2017 ab 11. August 2017, 20.15 Uhr in SAT.1 Motiv: Milo Moiré, Performancekünstlerin Foto: © SAT.1/Arne Weychardt Dieses Bild darf bis Ende 27. August 2017 honorarfrei fuer redaktionelle Zwecke und nur im Rahmen der Programmankuendigung verwendet werden. Spaetere Veroeffentlichungen sind nur nach Ruecksprache und ausdruecklicher Genehmigung der ProSiebenSat1 TV Deutschland GmbH moeglich. Verwendung nur mit vollstaendigem Copyrightvermerk. Das Foto darf nicht veraendert, bearbeitet und nur im Ganzen verwendet werden. Es darf nicht archiviert werden. Es darf nicht an Dritte weitergeleitet werden. Nicht für EPG! Bei Fragen: 089/9507-1167. Voraussetzung fuer die Verwendung dieser Programmdaten ist die Zustimmung zu den Allgemeinen Geschaeftsbedingungen der Presselounges der Sender der ProSiebenSat.1 Media SE. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/6708 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/SAT.1/Arne Weychardt" Foto: Arne Weychardt/SAT.1/obs Foto: obs
  • Die Aktionskünstlerin Milo Moiré wollte in Münster nackt über den Unterwassersteg laufen
  • Die Kuratorin und die betroffenen Künstler der Projekte sprachen sich aber dagegen aus

Münster. 

Die Schweizer Aktionskünstlerin Milo Moiré wollte am Freitag in Münster nackt über den Unterwassersteg laufen. Die Künstler der dortigen Skulptur-Projekte sprachen sich allerdings dagegen aus. Deswegen erhebt Moiré jetzt schwere Vorwürfe gegen die Kuratorin.

„Mit allen Mitteln“ soll Britta Peters versucht haben, den Auftritt der Künstlerin zu verhindern. Dies berichten die Westfälischen Nachrichten.

Auftritt sollte live übertragen werden

Am Freitagmittag wollte Moiré drei Kunstwerke besuchen und anschließend – nur mit einer VR-Brille bekleidet – über den Steg im Hafen laufen. Die Schweizerin übt auf diese Weise Kritik an der digitalen Welt von morgen.

Der Auftritt sollte sogar per Stream für ihre 300 000 Follower in den sozialen Netzwerken live übertragen werden. Doch daraus wurde nichts. Die betroffenen Künstler sprachen sich gegen die Aktion aus. Sie befürchteten, dass so ihre Arbeit in den Hintergrund rücken würde.

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Moiré wirft Britta Peters allerdings vor, bewusst Falschaussagen gegenüber den Künstlern getätigt zu haben. Zudem habe sie die ganze Situation in E-Mails sehr verzerrt wiedergegeben, so dass „den Künstlern gar nichts anderes übrig blieb, als gegen die Performance zu sein.“

(fr)