„Ruhe sanft, kleine Fellnase“: Was eine Katze aus dem Münsterland durchmachen musste, treibt Tierfreunden die Tränen in die Augen

Reken. Niemand weiß, wie dieses schwarzweiße Fellknäuel heißt. Oder wo es herkommt. Klar ist aber, dass es unter schrecklichen Schmerzen gelitten haben muss. Schmerzen, die letztendlich dazu führten, dass sich das schwache Tier auf einen Gehsteig legte und dort einfach liegen blieb.

Bis eine Frau das leidende Kätzchen fand und die Tierrettung einschaltete. Diese nahm das Tier auf, kümmerte sich darum. Doch alle Anstrengung war vergebens: Der Streuner konnte nicht mehr gerettet werden, hatte einen Tumor und seine Nieren hatten versagt. Die Tierretter schläferten die Katze ein.

Katze hat wohl nie ein Herrchen oder Frauchen

Im Anschluss teilten sie einen emotionalen Brief auf ihrer Facebook-Seite, geschrieben aus der Sicht der leidenden Katze. Das wohl nie ein Herrchen oder Frauchen hatte, das es geliebt hat.

Tierrettung Katze eingeschläfert

„Ich musste mich immer alleine durchschlagen, ich bin eine von vielen...", schreibt die Tierrettung. „O.k. hat eine Zeitlang ja auch geklappt, aber dann fing meine Zunge an zu schmerzen und das Essen und Trinken tat immer mehr weh.“

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Schließlich hat das Tierchen irgendwann gar nichts mehr runterbekommen. Es wurde immer schwächer. „Ich schleppte mich noch auf den Bürgersteig und blieb liegen. Da kam plötzlich eine nette Frau vorbei und sprach mit mir. Sie rief die Tierrettung an und blieb die ganze Zeit bei mir.“

Katze: Trauriges Schicksal eines Tieres

Dann wurde das Fellknäuel in eine Decke gewickelt und zum Arzt gebracht. Auch die Ärztin erkannte, wie schlecht es ihr ging. Sie schläferte das Tier ein. „Sie sagte noch das ich jetzt auf eine Reise gehe. Über eine Regenbogenbrücke. So war's dann auch. Hier oben geht's mir super. Danke das ich keine Schmerzen mehr habe“, endet der emotionale Beitrag.

Ein Beitrag, der Tierfreunde zu Tränen rührt.

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„Ruhe sanft, kleine Fellnase“

„Ich habe Tränen in den Augen“, kommentiert eine Facebook-Nutzerin. Eine andere fragt: „Warum hat sich denn keiner vorher um die arme Seele gekümmert? Sie muss doch jemanden aufgefallen sein.“

Andere sind sich sicher, dass es dem namenlosen Streuner jetzt besser geht. „Da, wo du jetzt bist, geht es dir viel besser. Und auf Deine Besitzer (sofern Du welche hattest) kannst Du dort auch sehr gut verzichten. Was ich denen an den Hals wünsche, darf ich hier leider nicht äußern. Ruhe sanft, kleine Fellnase.“ (bs)

 
 

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