Karneval in Köln: Stadt trifft drastische Entscheidung – DAS ist in diesem Jahr nicht erlaubt

Zum Karneval in Köln will die Stadt die Jecken mit einem Verbot schützen. (Symbolbild)
Zum Karneval in Köln will die Stadt die Jecken mit einem Verbot schützen. (Symbolbild)
Foto: imago images /Rupert Oberhäuser

Köln. Eigentlich sind Verbote an Karneval in Köln nicht wirklich gern gesehen. Doch diese Regel dürften die meisten Jecken wohl abnicken.

E-Scooter erobern Essen
E-Scooter erobern Essen

Wie die Stadt am Freitag mitteilte, werden E-Scooter zum Karneval in Köln aus der Innenstadt verbannt. Das Verbot trifft außerdem noch einen weiteren Geschäftszweig.

Karneval in Köln: Stadt verbietet E-Scooter – aus diesem Grund

Gegen die Anbieter der E-Scooter sind Ordnungsverfügungen erlassen worden. Demnach dürfen die Roller in einem großen Teil der Kölner City weder angeboten noch abgestellt werden.

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Sollten Kunden E-Scooter dennoch in der Verbotszone parken, sind die Firmen dazu verpflichtet, sie wieder einzusammeln. Die Regel gilt von Weiberfastnacht bis einschließlich Rosenmontag.

Damit will die Stadt nach eigenen Angaben Stolperfallen für die Jecken an Karneval in Köln vermeiden.

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Auch weitere Leihanbieter betroffen

Die Maßnahme trifft nicht nur die Anbieter von E-Scootern, sondern auch von Leihfahrrädern. Die Stadt ist mit allen Anbietern im Gespräch, während des Karneval in Köln freiwillig im gesamten Stadtgebiet auf ihr Angebot zu verzichten.

„So könnten sie vor allem Fahrten unter dem Einfluss von Alkohol effektiv vorbeugen“, sagt die Stadt.

Hohe Unfallzahlen in NRW!

Letzteres ist nach Statistiken der Polizei eines der größten Probleme der E-Scooter. Mancher liebt zwar den Spaßfaktor und die flexible Fortbewegungsmöglichkeit. Doch die Behörden registrieren auch zahlreiche Unfälle. So gab es laut Verkehrssicherheitsrat allein in Nordrhein-Westfalen zuletzt 150 schwere Unfälle mit E-Scootern.

+++ E-Scooter: Eine Alternative zum Auto? Auf keinen Fall! +++

„Wir beobachten, dass E-Scooter durch Fußgängerzonen rasen, Fußgänger zum Ausweichen zwingen und sich durch penetrantes Klingeln freie Fahrt verschaffen“, klagt etwa der Automobilclub von Deutschland (AvD). Zumindest während der Karnevalszeit in Köln wird es dieses Problem nicht geben. (ak mit dpa)

 
 

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