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Herne

Kameras, Betonpoller und Fliegerstaffel - Warum die Cranger Kirmes in diesem Jahr besonders sicher ist

In Herne wurde am Donnerstag das Sicherheitskonzept der Cranger Kirmes vorgestellt.
Foto: Dominik Göttker
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Herne. „Die Cranger Kirmes war schon immer sicher und wird in diesem Jahr noch sicherer“, verkündete die Sicherheitsbeauftragte der Stadt Herne, Sabine Marek nach der gut 45-minütigen Vorstellung des Sicherheitskonzeptes der größten Kirmes im Revier.

Das Wichtigste zuerst, anders als das Münchener Oktoberfest, wird die Cranger Kirmes (3. - 13. August) auch in diesem Jahr nicht eingezäunt. Laut Marek war die Kirmes immer eine öffentliche Veranstaltung, und das soll sie auch bleiben. Dies wirft aber auch Sicherheitsrisiken auf. Vor allem mit Blick auf LKW-Anschläge wie denen auf dem Berliner Breitscheidplatz oder in Nizza.

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Maßnahmen gegen Anschläge

Helfen sollen da Betonpoller und Wassertanks, die gleich zwei Funktionen erfüllen sollen. Auf der einen Seite sollen sie Fahrzeuge davon abhalten, auf den Kirmesplatz zu fahren, auf der anderen sollen die versetzt aufgestellten Poller, den normalen Verkehr in seiner Geschwindigkeit bremsen.

Keine großen Taschen

Heißt: Wenn du mit dem Auto zur Kirmes willst, bring Zeit mit! Nicht mitbringen solltest du allerdings große Taschen. Die sind zwar nicht ausdrücklich verboten, allerdings behält sich die Polizei vor, diese zu kontrollieren. Kleine Rucksäcke, Jutebeutel etc. sind aber okay.

Mehr Sicherheitskräfte

In diesem Jahr wird auch die Anzahl von Sicherheitspersonal sowie Polizei- und Rettungskräften erhöht. So wird es, anders als im vergangenen Jahr, einen zusätzlichen Führungsstab geben, der im Polizeipräsidium Bochum sitzen wird. Dazu hat die Polizei Kollegen der Fliegerstaffel, Autobahn- und Wasserschutzpolizei in Bereitschaft versetzt, die im Bedarfsfall unterstützen können. Wie viele Beamte mehr eingesetzt werden, wollte die Polizei allerdings nicht verraten.

Mobiler Kamerawagen

Weitere Sicherheit soll ein mobiler Kamerawagen bringen. Er wird von der Polizei eingesetzt, um an brenzligen Stellen eingesetzt, um den Beamten zusätzliche Informationen zu beschaffen.

Die Mehrkosten für den erhöhten Aufwand, unter anderem wurden noch externe Sicherheitsdienste beauftragt, liegen laut Marek im fünfstelligen Bereich. Umgelegt werden diese auf die Schausteller.

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