Damit hätten die Männer nicht gerechnet: Junggesellenabschied löst Bundespolizei-Einsatz aus

In Köln ist am Samstag ein Junggesellenabschied aus dem Ruder gelaufen. Die Männergruppe führte diese Waffenattrappe mit sich und löste damit einen Einsatz der Bundespolizei aus.
In Köln ist am Samstag ein Junggesellenabschied aus dem Ruder gelaufen. Die Männergruppe führte diese Waffenattrappe mit sich und löste damit einen Einsatz der Bundespolizei aus.
Foto: Polizei Köln
  • Am Samstag ist ein Junggesellenabschied in Köln aus dem Ruder gelaufen
  • Die Männer gewannen eine Waffenattrappe auf der Kirmes
  • Dann riefen Zug-Mitfahrer die Polizei

Köln. Am Samstagabend wurde die Kölner Bundespolizei alarmiert, weil angeblich eine Person mit einer Schusswaffe im Regionalexpress (RE) sitzen würde.

Dann fanden die Polizisten eine Waffe im Kreis eines Junggesellenabschieds.

Polizei findet täuschend echte Spielzeugwaffe

Nach Einfahrt im Kölner Hauptbahnhof durchsuchten die Polizisten die Abteile. Zwischen einer Lehne und einem Sitzpolster fanden die Beamten die täuschend echt aussehende Waffe, welche sich als Spielzeugwaffe entpuppte.

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Junggesellenabschied erklärt Polizei mit Waffe „rumgespielt“ zu haben

Eine Männergruppe, die ihren Junggesellenabschied feierte, erklärte den Beamten dann schnell, die sogenannte Spielzeugwaffe auf einer Kirmes gewonnen zu haben.

Sie sagten den Polizisten, die sogenannte Spielzeugwaffe gewonnen und in der Gruppe damit „rumgespielt“ zu haben.

Bundespolizei stellt Waffe sicher

Die Bundespolizei stellte die Waffe sicher.

Die elfköpfige Männergruppe aus Düsseldorf war wohl zu diesem Zeitpunkt noch auf dem Weg zum eigentlichen Junggesellenabschied. Die Bundespolizisten erklärten den Männern wie gefährlich ihr Verhalten war und stellten die Waffenattrappe sicher.

Mit weiteren Konsequenzen muss die Männergruppe vorerst nicht rechnen. (mj)

 
 

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