Dortmund

„Jude!“ ein Schimpfwort an Dortmunder Schulen - jüdische Gemeinden müssen sich mit wachsenden Antisemitismus auseinandersetzten

Auch an Schulen wächst der Antisemitismus. (Symbolbild)
Auch an Schulen wächst der Antisemitismus. (Symbolbild)
Foto: imago/PanoramiC

Dortmund. Die jüdische Gemeinde in Dortmund wird mit wachsenden Antisemitismus auseinandersetzten. An Schulen wird das Wort „Jude“ sogar als Schimpfwort benutzt.

Wachsender Antisemitismus an Schulen

Wegen dem wachsenden Antisemitismus fordert die jüdische Gemeinde nun eine Debatte über respektvolles Verhalten in der Gesellschaft, so berichtet die .

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Am vergangenen Wochenende wurden vor dem Fußballmuseum Figuren jüdischer Sportler mutwillig beschädigt. In Düsseldorf tauchte ein Aufkleber mit Anne Frank und Schalke-Emblem auf. Er soll aus dem BVB-Fan-Umfeld stammen.

Auch im Internet ist der wachsende Antisemitismus in den Kommentarspalten bemerkbar.

Kinder der jüdischen Gemeinden erfahren wachsenden Antisemitismus an in ihren Schulen, so Max Kolbasner vom jüdischen Studentenverband gegenüber der WAZ: „So etwas macht den Kindern Angst. Sie schalten auf stumm, wenn ihnen in der Schule nicht geholfen wird.“

Aufklärungsarbeit und Debatte in der Öffentlichkeit gefordert

Die jüdische Gemeinde fordert nicht nur mehr Aufklärung, sondern auch ein größeres Bewusstsein für Antisemitismus. Es fehle jedoch oft an Empathie und Interesse in der Öffentlichekeit.

„Solange ,Du Jude‘ als Schimpfwort an den Schulen benutzt wird, läuft etwas falsch. Eine gute Aufklärungsarbeit kann helfen, das zu unterbinden,“ sagt Kolbasner.

Den ganzen Artikel der WAZ findest du

 
 

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