Jobs in NRW: Boom erwartet – darum könnte es bald tausende neue Arbeitsplätze geben

Jobs in NRW könnten bald vor allem in der Logistik-Branche entstehen. (Symbolbild)
Jobs in NRW könnten bald vor allem in der Logistik-Branche entstehen. (Symbolbild)
Foto: Christian Vorhofer / imago/Westend61

Guten Nachrichten für die Region: Tausende neue Jobs in NRW könnten bald entstehen.

Grund dafür ist, dass immer mehr ausländische Firmen in den gut angebundenen Standort Nordrhein-Westfalen investieren, teilt das Land NRW mit.

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2018 haben sich hier demnach 426 Unternehmen neu angesiedelt oder den Standort in NRW erweitert. Das könnte in naher Zukunft bis zu 10.000 potentielle Arbeitsplätze schaffen.

Vor allem in Düsseldorf und im Ruhrgebiet erwarten Wirtschaftsexperten die neuen Jobs in NRW, denn hier wurde besonders viel investiert – 42 Prozent aller Investitionen gingen in die Landeshauptstadt, 21 Prozent ins Revier. Investoren kommen vor allem aus China, den USA und der Türkei.

Jobs in NRW: Investitionen aus dem Ausland vor allem in Logistik- und IT-Branche

„Gerade die Erweiterungsinvestitionen ausländischer Unternehmen, die zum Teil seit vielen Jahren in Nordrhein-Westfalen angesiedelt sind, sorgen in diesem Jahr für hohes Arbeitsplatzpotenzial. Der Standort bestätigt sich damit als Erfolgs- und Wachstumsgarant – insbesondere für die Logistikindustrie“, sagt Petra Wassner, Geschäftsführerin von NRW.INVEST. Neben der Logistikbranche sei es vor allem der IT-Sektor, der Investitionsprojekte nach NRW ziehe.

Beispiele für erfolgreiche Ansiedlungen mit Jobpotential gäbe es viele:

IT-Sektor in Düsseldorf:

  • Das estnische Beratungsunternehmen Nortal, das sich auf E-Government-Lösungen spezialisiert.
  • Das US-Unternehmen ServiceNow mit einem Cloud-Service-Rechenzentrum.

Dienstleistungsbranche

  • Regus, Schweizer Anbieter von flexiblen Bürolösungen, hat Co-Working Spaces an sieben Standorten in Nordrhein-Westfalen eröffnet.
  • Das israelische Startup Zeek Mobile mit Sitz in Düsseldorf bietet als Online-Portal und App die Möglichkeit zum Kauf und Verkauf ungenutzter Geschenkkarten.

Logistik

  • Das israelisch-niederländische Start-up Quicargo hat sich im Duisburger Hafen niedergelassen; es ermittelt per Computer Freiflächen in Lkw.
  • Online-Riese Amazon schafft in zwei weiteren Logistikzentren in Mönchengladbach und Duisburg 1.100 neue Arbeitsplätze.
  • Der französische Paketdienstleister DPD baut in Hamm eines seiner größten Paketsortierzentren Deutschlands mit 450 Arbeitsplätzen.
  • Der britische Schuhproduzent Clarks errichtet sein erstes Logistikzentrum für Europa in Krefeld.

(lin)

 
 

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