Nach Kölner Zentralmoschee: Erneut Bombendrohung gegen türkische Moschee in NRW – Polizei-Großeinsatz in Iserlohn

In Iserlohn kam Spürhunde zum Einsatz nach einer Bombendrohung in einer Moschee.
In Iserlohn kam Spürhunde zum Einsatz nach einer Bombendrohung in einer Moschee.
Foto: Polizei

Köln/Iserlohn. Bombendrohung gegen eine türkische Moschee in Iserlohn!

Es ist die zweite in dieser Woche. Am Dienstag war bei der Ditib-Zentralmoschee in Köln eine Drohmail eingegangen, jetzt erhielt der Vorstand der türkischen Moschee in Iserlohn eine Drohmail.

Iserlohn: Bombendrohung gegen türkische Moschee

Die Polizei sperrte den Bereich rund um die Moschee in der Bergwerkstraße in Iserlohn ab, Anwohner mussten ihre Wohnungen verlassen und drei Sprengstoffspürhunde wurden zur Absuche angefordert.

Gefunden wurde wie schon in Köln nichts. Der Staatsschutz Hagen ermittelt jetzt.

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Bereits am Dienstag war eine Drohmail bei der Ditib-Zentralmoschee in Köln eingegangen. „Der Inhalt hatte ein so hohes Drohpotenzial, dass wir unmittelbar handeln mussten“, sagte ein Polizeisprecher auf dpa-Anfrage am Dienstag.

Kölner Zentralmoschee geräumt

Die Moschee sei geräumt worden. Eine „sehr hohe Zahl von Einsatzkräften“ durchsuche den Moscheekomplex seit dem Vormittag, habe aber bisher „nichts gefunden, von dem eine Gefahr ausgeht“.

Der Einsatz sei nach anderthalb Stunden allmählich wieder „runtergefahren“ worden. Zum genauen Inhalt der Mail äußerte sich die Polizei zunächst nicht. Die „Kölnische Rundschau“ hatte zuerst berichtet. (mit dpa)

 
 

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