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Dortmund

Irre Verfolgungsjagd auf der A2 ohne Vorderreifen - Rowdie verursacht sieben Unfälle

Der Raser wurde nach 40 Kilometern auf der A2 von der Polizei gestoppt.
Foto: Patrick Pleul/Archiv
  • Am Freitagmorgen raste ein Verkehrs-Rowdie 40 Kilometer über die A2
  • Insgesamt sieben Unfälle baute er auf seiner Irrfahrt
  • Um ihn festzunehmen, sperrte die Polizei die Autobahn
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Dortmund. Am Freitagmorgen raste ein Mann rund 40 Kilometer auf der A2 in Richtung Hannover und verursachte dabei insgesamt sieben Unfälle, bis er von der Polizei gestoppt wurde.

Golf-Fahrer rammte vorausfahrende Autos

Morgens um 7.40 Uhr gingen bei der Polizei die ersten Meldungen von Zeugen ein, die von einem „übermotivierten“ Fahrer berichteten, der in einem VW Golf zwischen den Autobahnkreuzen Dortmund-Nordost und dem Kamener Kreuz unterwegs war.

Im Baustellenbereich rammte er vorausfahrende Autos, die ihm scheinbar zu langsam waren. Wenn diese nicht sofort nach rechts auswichen, überholte er einfach linksseitig. Zwischen Leitplanke und dem Grünstreifen quetschte er sich an ihnen vorbei.

Polizei sperrte A2, um den Rowdie zu stoppen

Die Kollisionen mit anderen Autos hielten ihn nicht davon ab weiter zu rasen. Ein anderer Autofahrer nahm die Verfolgung des inzwischen stark beschädigten und qualmenden Autos auf. Hinterher kam heraus, dass der Golf so stark rauchte, weil das Auto nur noch auf der Felge fuhr. Der rechte Vorderreifen fehlte komplett.

Um den Fahrer zu stoppen, sperrte die Polizei kurzerhand die A2 Richtung Hannover, kurz vor der Anschlussstelle Hamm-Uentrop. Mitten auf der Autobahn nahmen die Beamten den Mann fest.

Raser baute insgesamt sieben Unfälle - 26.000 Sachschaden

Insgesamt sieben Unfälle hat der Mann verursacht. Teilweise waren die anderen Autos stark beschädigt. Nur ein Mann wurde leicht verletzt.

Der entstandene Sachschaden liegt bei rund 26.000 Euro.

(jgi)

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