In Köln stinkt es nach Zwischenfall bei Shell nach Eiern

Nach einem Defekt im Werk Godorf hat die Shell Rheinland Raffinerie die Produktionsanlagen abgeschaltet.
Nach einem Defekt im Werk Godorf hat die Shell Rheinland Raffinerie die Produktionsanlagen abgeschaltet.
Foto: Oliver Berg/dpa/Archiv
Nach einem Zwischenfall in der Shell-Raffinerie in Köln stinkt es in der Stadt nach faulen Eiern. Nach Angaben der Feuerwehr besteht keine Gefahr.

Köln.. Ein technischer Defekt in einer Raffinerie hat am Freitag für Geruchsbelästigungen im Kölner Süden gesorgt. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nach Angaben eines Feuerwehrsprechers nicht. Vorsichtshalber führe die Feuerwehr aber Schadstoffmessungen durch.

Nach dem Defekt im Werk Godorf habe die Shell Rheinland Raffinerie die Produktionsanlagen abschalten müssen. Wie für solche Fälle vorgesehen, würden die noch vorhandenen Reststoffe mit speziellen Fackeln abgebrannt. Dabei bildeten sich weithin sichtbare Flammen und Rauch, sagte der Sprecher. "Solange das normal abläuft, besteht keine Gefahr."

Vor einem Jahr war im Werk Godorf ein Tank mit einer giftigen Chemikalie explodiert. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden. Im November 2013 waren dort zwei Arbeiter bei einer Verpuffung schwer verletzt worden. (dpa)

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