Hundewelpen in Tiertransporter im Münsterland entdeckt – der Zustand der Tiere schockiert

In Coesfeld entdeckte die Polizei einen Wagen mit darin eingesperrten Hundewelpen. (Symbolbild)
In Coesfeld entdeckte die Polizei einen Wagen mit darin eingesperrten Hundewelpen. (Symbolbild)
Foto: imago images / blickwinkel

Coesfeld. In Coesfeld im Münsterland wurde die Polizei am Freitag über einen Wagen mit darin eingesperrten Hundewelpen informiert. Gegen 10.45 Uhr ging der Anruf bei der Polizei ein.

Es wurden Hinweise auf einen Lieferwagen gegeben, in dessen Kofferraum sich vermutlich mehrere Hundewelpen befanden.

Polizei findet Wagen mit darin eingesperrten Hundewelpen

Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, fanden sie im Kofferraum des Autos zwei Transportboxen mit insgesamt fünf Hundewelpen darin.

Die Hundewelpen befanden sich anscheinend seit längerer Zeit in den Boxen und durften nicht raus. Die Transportboxen stanken stark nach Urin und Kot.

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Tierarzt nimmt die Tiere in die Quarantäne

Ein Tierarzt wurde von der Polizei hinzugezogen. Dieser schätzte das Alter der Welpen auf etwa acht Wochen. Der Tierarzt ordnete für die Tiere Quarantäne an.

Polizei nimmt die Ermittlungen auf

Die Polizisten vor Ort fertigten eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz an. Es ist bis jetzt nicht bekannt, woher die Welpen stammen. Die Polizei hat die entsprechenden Ermittlungen aufgenommen.

So erkennst du illegalen Welpenhandel:

  • Tierverkäufer besitzen keine oder fehlerhafte Papiere. Jeder Welpe muss einen EU-Heimtierausweis, einen Impfpass und eine eindeutige Kennzeichnung mittels Chip besitzen.
  • Findet Hundeverkauf „aus dem Kofferraum“ statt, so ist es ein Zeichen für illegalen Handel
  • „Schnäppchenpreis“ deutlich unter dem üblichen Marktpreis für die Tiere sollte bei einem die Alarmglocken schlagen

(ses)

 
 

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