Hund: Paar aus NRW reist durch Deutschland – an einer Raststätte passiert der Albtraum

Auf einen Rasthof verschwand der Hund eines Paares aus NRW.
Auf einen Rasthof verschwand der Hund eines Paares aus NRW.
Foto: Gregor Mühlhaus/dpa; Montage: DER WESTEN

Wuppertal. Plötzlich war ihr Hund weg: Ein Paar aus Wuppertal erlebte einen tagelangen Albtraum, während es verzweifelt nach seinem Hund Browny suchte. Wie „Thüringen24“ berichtet, hatten die beiden nur einen kurzen Halt an einer Raststätte in Thüringen eingelegt – und plötzlich war der Hund spurlos verschwunden.

Hund aus Wuppertal verschwindet spurlos in Thüringen

Am 5. Januar war das Paar mit seinem Hund im Auto unterwegs. An der Raststätte Eichsfeld-Nord machten die beiden zusammen mit ihrem Vierbeiner eine kurze Pause. Doch während das Paar erschöpft von der Fahrt war, hatte der braune American Bullterrier noch jede Menge Energie, die er loswerden wollte.

Mitsamt seiner Leine riss sich Hund Browny aus der Hand seines Besitzers los und verschwand. Das Paar, das sich in der Gegend natürlich nicht auskannte, suchte ihn vergeblich.

Verzweifeltes Paar muss Heimweg ohne Hund fortsetzen

Nach langer, erfolgloser Suche blieb dem Paar nichts anderes übrig, als den Weg ins rund 300 Kilometer entfernte Wuppertal ohne ihren geliebten Hund fortzusetzen. Verzweifelt posteten sie in den Sozialen Netzwerken Gesuche mit Fotos von Browny. Doch Tage vergingen, ohne dass jemand den Vierbeiner fand.

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Als die beiden kaum noch Hoffnung hatten, den Hund jemals wieder in die Arme schließen zu können, kam die erlösende Nachricht. „Ich habe ihn“, schreibt ihnen ein Mann, zwei Tage nach dem Verschwinden von Browny, unter einem Facebook-Post. Wie „Thüringen24“ berichtet, schickte er ihnen ein Foto. Der Hund sitze in einem Straßengraben, die Polizei sei informiert.

Der Bullterrier war völlig verängstigt und entkräftet

Der Einsatz gestaltete sich schwierig: Browny war verängstigt und reagierte aggressiv auf die rund 25 Einsatzkräfte, die versuchten, den Hund zu retten. Nach zwei Stunden konnte ein Tierarzt den Bullterrier schließlich mit einer Schlinge einfangen.

Browny sei laut Augenzeugen völlig erschöpft gewesen. Der Vierbeiner wurde in eine Rettungsdecke gewickelt, um ihn zu wärmen. Seine erleichterten Besitzer machten sich sofort aus Wuppertal auf den Weg nach Gernrode, wo der Hund auf sie wartete. Endlich konnten die Besitzer ihr geliebtes Tier wieder in die Arme schließen. (wt)

 
 

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