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Hund in NRW auf Gassi-Runde – wenig später kämpft er um sein Leben

Ein Hund in NRW ist mit seinem Herrchen Gassi gegangen. Nur kurz darauf wird er krank – und kämpft ums Überleben.

Hund in NRW
© IMAGO/Funke Foto Services

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Es ist eine Tat, die ungläubig zurücklässt und bei der sich die Nackenhaare vor Wut und Entsetzen aufsträuben! Und doch ist es leider keine Seltenheit mehr. Ein Hund in NRW wurde Opfer eines feigen Giftköder-Angriffs. Das teilte die Polizei im Kreis Borken mit.

Der Vierbeiner fraß im Bocholter Stadtwald offenbar einen Giftköder, der Rasierklingenstücke enthielt. Sein Halter ging mit ihm dort morgens Gassi. In der Nacht auf den 28. November fand er im Erbrochenen des Hundes in NRW die scharfkantigen Metallplättchen. Bei denen handelt es sich vermutlich um Stücke von Rasierklingen.

Hund in NRW: Vierbeiner geht spazieren – später kämpft er um sein Leben

Später zeigte die Fellnase Anzeichen von Krankheiten, die sich immer weiter verschlimmerten. Es ging sofort zum Tierarzt. Glück im Unglück: Der Hund überlebte. Der Tierarzt geht laut Polizei davon aus, dass der Köder nicht nur mit Rasierklingen bestückt war, sondern auch mit Tabletten!

Dieses Beispiel aus NRW zeigt wieder mal, dass Halter beim Gassi gehen aufpassen sollten, was ihr Hund frisst. Tierschutzorganisationen und die Polizei geben aus diesem Anlass wichtige Hinweise, wie man sich in einer entsprechenden Situation verhalten sollte. Frisst ein Hund einen giftigen Köder, muss sofort der Tierarzt kontaktiert werden. Zeit rettet Tierleben, so viel steht fest.

Polizei gibt Tipps bei Giftköder-Fund

Das Tier sollte nicht zum Erbrechen gebracht werden. Stattdessen muss dokumentiert werden, was das Tier konkret fraß. Eventuell könnte der Halter eine Probe sichern und zum Tierarzt mitbringen. Danach muss unbedingt die Polizei informiert und der Notruf gewählt werden. Auch, um andere Hundehalter zu warnen und Ermittlungen gegen Hundehasser einzuleiten.



Außerdem ist es ratsam, den Fundort des mutmaßlichen Köders zu dokumentieren. Und: Falls möglich, kann der Giftköder mit Handschuhen oder einem Hundekotbeutel eingesammelt werden. Um eine Gefahr auch für andere Hunde abzuwenden, bietet es sich an, die Fundstelle nach weiteren Ködern abzusuchen. Wer für diese schlimmen Fälle vorbereitet sein will, kann auch Erste-Hilfe-Kurse für Hunde besuchen und zusätzlich noch Anti-Giftköder-Trainings absolvieren.