Hund in NRW: Blutiges Szenario! Der Grund für diese Bilder ist schlimm

Ein Hund aus NRW war nach einem Spaziergang übel zugerichtet. (Symbolbild)
Ein Hund aus NRW war nach einem Spaziergang übel zugerichtet. (Symbolbild)
Foto: imago images / ZUMA Wire

Köln. Schlimmer Vorfall um einen Hund in NRW: Das Tierheim Köln Zollstock ist stocksauer – und das aus gutem Grund.

Auf Instagram veröffentlichte die Einrichtung einen Beitrag, der einem wirklich den Atem verschlägt. Weiße Hundepfoten sind in dunkles Rot getaucht, als wäre der Hund in einen Eimer Farbe getreten. Die grausame Wahrheit: Es ist sein Blut. Dabei wären die Leiden des Tieres und eines weiteren Artgenossen so einfach zu vermeiden gewesen…

Hund in NRW: Tierheim ärgert sich über Müll

Unmittelbar hinter dem Tierheim befinden sich ein kleiner Sportplatz und eine Wiese. Beide Flächen werden gern von Feiernden verwendet, um bei gutem Wetter noch gemeinsam zu tanzen und zu trinken. Für das Tierheim an sich kein Problem – würden die Feierwütigen nicht immer wieder einen gigantischen Müllhaufen hinterlassen.

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Bereits Ende Mai, nachdem die ersten Corona-Lockerungen in Kraft getreten waren, wies das Tierheim auf die Müll-Problematik hin. „Trotz zahlreicher Mülleimer war der Müll überall verstreut, zerdepperte Glasflaschen sorgten zudem für einen Scherbenteppich“, schrieb das Tierheim am 30. Mai. Man freue sich für alle, dass Lockerungen wieder möglich seien, könne jedoch nicht verstehen, warum man die eigene Umwelt „gleich wieder in eine Müllkippe verwandeln“ müsse.

Am vergangenen Wochenende erreichte das Chaos dann jedoch eine neue Dimension. Es werde „von Wochenende zu Wochenende schlimmer“, „Flaschen und Scherben überall“. Besonders schockiert ist das Tierheim auch über einen Flaschenwurf in den Bereich des Hundeauslaufs. Glücklicherweise sei die Flasche jedoch nicht kaputt gegangen.

Blutige Pfoten nach Spaziergang

Für die Helfer und Mitarbeiter des Tierheims war am Samstagmorgen dennoch erst einmal Aufräumen angesagt. Zeit, die sie „lieber für unsere Tiere genutzt hätten“. Zwei Hunde mussten dennoch schmerzhafte Erfahrungen mit den herumliegenden Scherben machen, da diese auch in der Wiese verteilt und damit nur schwer zu entdecken waren.

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Das Resultat: Blutüberströmte Pfoten und tiefe Schnitte. Für viele Tierfreunde ist damit eine Grenze überschritten. Auf Instagram kommentieren sie wütend:

  • „In welcher Gesellschaft leben wir eigentlich, jeder denkt nur an sich und nimmt keine Rücksicht auf andere, noch nicht einmal wehrlose Tiere, wirklich traurig.“
  • „Warum müssen Tiere unter nachlässigen und dummen Menschen leiden?“
  • „Das hat nichts mit feiern zu tun, es ist unsozial, angrenzend an vorsätzlicher Körperverletzung, was billigend in Kauf genommen wird. Ein solches Verhalten ist verboten und wird mit Bußgeld geahndet. Hier sollte ganz klar das Ordnungsamt mehr Streifen laufen.“

„Feiert zu Hause“

Auch das Tierheim wendet sich mit ernsten Worten an die Feiernden. „Feiern macht Spaß und wir gönnen es jedem. Aber so eine Müllkippe zu hinterlassen ist einfach asozial.“

Weiter schreibt die Einrichtung: „Tut uns, unseren Tieren, den Menschen, die dort Sport treiben wollen und den Kindern, die dort spielen wollen einen Gefallen: feiert zu Hause, dekoriert eure Wohnung mit eurem Müll und lauft selbst durch die Scherben.“

Was immerhin Hoffnung macht: Am Sonntag räumte eine Unbekannte am Basketballplatz auf, am Montag reinigten Mitarbeiter der Stadt die Fläche. Einem unbeschwerten Gassigehen steht somit - zumindest bis zum nächsten Wochenende - also nichts mehr im Wege.

Ein anderes dramatisches Schicksal erlebte ein Hund aus Ostwestfalen. Sein Besitzer will ihn plötzlich nicht mehr und gibt ihn im Tierheim ab. Der Grund ist kaum zu fassen. Hier liest du die ganze Geschichte >>> (dav)

 
 

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