Gelsenkirchen

NRW: Großrazzia gegen Hooligans in vielen Revierstädten – das steckt dahinter

Am frühen Morgen hatte es in mehreren Städten Razzien gegeben: Die Polizei durchsuchte Wohnungen von Hooligans.
Am frühen Morgen hatte es in mehreren Städten Razzien gegeben: Die Polizei durchsuchte Wohnungen von Hooligans.
Foto: Rene Anhuth / ANC-NEWS

Gelsenkirchen. Razzia in mehreren NRW-Städten gegen Hooligans: In den frühen Morgenstunden ging die Polizei am Dienstag gegen Fußball-Rowdys vor.

In Dortmund, Gelsenkirchen, Bottrop, Heiligenhaus sowie in Köln durchsuchten Beamte insgesamt acht Wohnungen von Verdächtigen.

Die Ermittler stellten dutzende elektronischer Geräte und Speichermedien sowie Reizgas, Messer, diverse Waffen, Baseballschläger und andere Gegenstände zur passiven Bewaffnung und Vermummung sicher.

NRW: Polizei-Razzia gegen Hooligans nach Massenschlägerei

Hintergrund der Razzia: Am 9. November hatte es nach einem sogenannten Mixed-Martial-Arts-Kampf in der Oberhausener Arena eine Massenschlägerei auf dem Parkplatz der Halle gegeben.

----------

Mehr Themen aus NRW:

Wetter in NRW: DWD warnt vor vor stürmischen Böen!

Flughafen Düsseldorf: Flugtickets werden bald teurer! Das steckt dahinter

Wuppertal: Mann schlägt mit Hammer wild um sich – Polizei erschießt ihn

----------

Rund 40 Menschen waren damals nach der Kampfsportveranstaltung aufeinander losgegangen, die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort, musste mit Pfefferspray gegen die aggressiven Schläger vorgehen.

Federführend bei der Razzia ist die Ermittlungskommission „EK Rampe“ der Polizei Oberhausen. Die Beamten suchten jetzt nach Beweismitteln, so Polizeisprecher Tom Litges gegenüber DER WESTEN.

Zweite Razzia gegen Hooligans

Es ist bereits die zweite Razzia im Zusammenhang mit Hooligans innerhalb der letzten zwei Monate. Mitte Oktober hatten Einsatzkräfte im Morgengrauen zehn Wohnungen in Essen, Dinslaken und Iserlohn durchsucht.

+++ Essen: Polizei durchsucht Shisha-Bars – ausgerechnet ER wird festgenommen +++

Dabei ging es um Ermittlungen zu einer Massenschlägerei am Bahnhof Oberhausen-Sterkrade. Ende September waren dort zum Teil vermummte Schläger mit Latten und Stöcken aufeinander losgegangen, zwei Personen waren verletzt worden. Die „EK Rampe“ ermittelte zahlreiche Verdächtige, gegen die sich die Razzien dann richteten.

Elektroschocker, Messer und Drogen

Die Einsatzkräfte stellten auch damals Waffen wie Elektroschocker und Messer sicher, auch Sturmhauben, Drogen sowie mehrere Handys, Laptops und Speicherkarten. Von neun Personen habe man Fingerabdrücke genommen und sie „erkennungsdienstlich behandelt“, so die Polizei. (pen)

 
 

EURE FAVORITEN