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Wetter: Höhepunkt der Hitzewelle rollt auf NRW zu - Tiere werden wegen Hitze geschlachtet

Das Wetter in NRW bleibt extrem. Die Hitzewelle steht vor ihrem vorläufigen Höhepunkt.
Das Wetter in NRW bleibt extrem. Die Hitzewelle steht vor ihrem vorläufigen Höhepunkt.
Foto: dpa

Essen. Fast haben die Menschen in NRW sich schon an das extreme Wetter gewöhnt. Seit zwei Wochen sinken die Temperaturen kaum noch auf unter 30 Grad ab. Hitze und Dürre bestimmen den Sommer. Der Deutsche Wetterdienst gibt eine Hitzewarnung nach der anderen heraus.

Duisburg hielt zwischenzeitlich mit 38,3 Grad Celsius sogar den deutschen Jahreshitzerekord. Den hat mittlerweile zwar Bernburg in Sachsen-Anhalt (39,2 Grad) geholt - doch der vorläufige Höhepunkt der Hitzewelle in NRW steht erst noch bevor.

Wetter: Hitze in NRW vor dem Höhepunkt

Denn für Dienstag erwarten die Meteorologen bis zu 39 Grad in Nordrhein-Westfalen - je nach Vorhersagemodell. Auch die Nacht bringt kaum noch Abkühlung, die Temperaturen liegen dann bei bis zu 25 Grad.

Der Deutsche Wetterdienst wird wohl erneut eine Hitzewarnung herausgeben. Die aktuelle Warnung gilt noch bis Montag, 19 Uhr, für viele größere Städte in NRW, darunter auch:

  • Bochum
  • Dortmund
  • Duisburg
  • Düsseldorf
  • Essen
  • Gelsenkirchen
  • Mülheim
  • Köln
  • Oberhausen

Abkühlung wird es wohl erst ab Donnerstag geben. Dann sinken die Temperaturen langsam sogar unter die Marke von 25 Grad. Am Donnerstag selbst sind auch heftige Hitzegewitter möglich.

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Wie der Deutsche Wetterdienst berichtet, ist der aktuelle Sommer (Zeitraum von April bis Juli) der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881. Außerdem wurde in einem Sommer noch nie so wenig Niederschlag gemessen.

Wetter bringt Trockenheit und Brandgefahr

Die Hitze sowie die anhaltende Trockenheit bereiten vielen Experten Sorgen. Laut dem Verband der Feuerwehren NRW komme es zurzeit durch das Wetter zu deutlich mehr Einsätzen. Vor allem Brände von trockenem Stroh würden sich häufen. Problem sei dabei auch, dass oft noch anliegende Felder vor einer Ausbreitung des Feuers geschützt werden müssen.

Wie der WDR berichtet, müssen Landwirte in NRW wegen der Hitze bereits die ersten Tiere schlachten. Schuld sind die wegen der Hitze gestiegenen Preise für Futter. „Man muss wirklich bei jedem Tier überlegen: Brauche ich das noch“, so Christian Holtbrink, Sprecher der Rindviehhalter im Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband, gegenüber dem WDR.

Wegen der warmen Temperaturen gibt es dieses Jahr außerdem besonders viele Wespen. Was du gegen die Tiere tun kannst, kannst du hier lesen. (fel)

 
 

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