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Wegen der Hitze: Außergewöhnliches Naturphänomen in NRW-Badesee

Diese Süßwasserqualle schwimmt derzeit durch den Fühlinger See bei Köln.
Foto: imago
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Köln. Es ist ein äußerst seltenes Naturphänomen, das sich gerade im Fühlinger See bei Köln abspielt. Tausende kleiner Quallen schwimmen in dem Gewässer im Norden der Domstadt. Und ziehen die verwunderten Blicke der Besucher auf sich.

Wie das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz erklärt, handelt es bei den Nesseltieren um Exemplare der Süßwassermeduse „Craspedacusta sowerbii“.

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Einzige europäische Quallenart außerhalb der Meere

Sie ist die einzige ihrer Art, die auf dem europäischen Festland lebt. Alle anderen Quallenarten kommen in Meeresgewässern vor.

Wie der Express berichtet, sind die Quallen ein seltenes Phänomen. In Nordrhein Westfalen seien sie in diesem Jahr bislang nur in dem Kölner See gesichtet worden.

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In NRW bislang nur in Köln gesichtet

In anderen Seen Deutschlands, wie beispielsweise dem Bodensee kämen sie aber häufiger vor.

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Die derzeitige Hitze ist optimal für die Quallen. Sie können sich jahrelang bei kälteren Temperaturen am See-Boden aufhalten. Erwärmt sich das Wasser auf über 25 Grad, beginnen sie mit ihrer Fortpflanzung.

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Lediglich ein zeitlich begrenztes Phänomen

Wie der Sprecher des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz, Wilhelm Deitermann gegenüber dem Express erklärt, handele es sich derzeit nur um ein „kurzfristig auftretendes Fortpflanzungsstadium.“

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Wird es also wieder kälter, werden die Quallen auch wieder verschwinden. Sie sind für Menschen und Tiere nicht gefährlich.

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Fr, 10.08.2018, 10.49 Uhr